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Düsseldorf: Nur noch so schnell wie möglich Klassenerhalt

© IMAGO / Picture Point

Besinnlich sind Weihnachten und der Jahreswechsel bei Fortuna Düsseldorf nur bedingt verlaufen. Nach der verkorksten Hinserie wollen die Rheinländer mittlerweile nach dem erneut abgeschriebenen Kampf um den Aufstieg nur noch schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern und beim Saisonwiederbeginn am Samstag beim ambitionierten Erstliga-Absteiger den ersten Schritt gehen.

"Dürfen nicht in den Strudel reingeraten“

"Die Situation ist ernst, und wir nehmen sie auch ernst“, versprach Düsseldorfs Trainer Christian Preußer auf der Spieltags-Pressekonferenz vollen Einsatz seines Teams für ein deutlich nach unten korrigiertes Ziel: "Es wird wichtig sein, so schnell wie möglich die 40 Punkte zu erreichen, um sich von unten wegzudrücken. Je schneller uns das gelingt, desto sorgenfreier wird die Saison. Wir dürfen nicht in den Strudel reingeraten.“

Doch erscheint die Vorgabe alles andere als einfach. Schließlich stehen für den früheren Pokalsieger gerade erst einmal 20 Zähler auf dem Konto. Außerdem sind lediglich drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone auch nicht sehr beruhigend. Rückenwind aus den letzten beiden Spielen des zurückliegenden Jahres brachte die Fortuna durch nur einen Punkt und die abschließende Heimpleite zum Rückrundenstart gegen den SV Sandhausen auch keinen aus der Winterpause mit.

Doch Preußer wehrt sich gegen die zunehmend spürbare Unruhe in der NREW-Metropole und hält unbeirrt an den Plänen für die Umsetzung seiner Spielidee fest. "Ich erwarte, dass wir mutig sind, Ballbesitz haben und mutig anlaufen. Es ist unser Ziel, gemeinsam zu verteidigen und den Ball nach den Ballgewinnen nicht allzu schnell zu verlieren. Ich möchte, dass wir ruhig und klar bleiben, uns kritisch mit Dingen auseinandersetzen, aber unser Zutrauen nicht verlieren“, beschrieb der Coach seine Marschroute auch über das Spiel in Bremen hinaus

Startelf-Einsatz von Neuzugang Gavory offen

Für den Auftritt an der Weser machte Preußer den Gastgebern ungeachtet allen Respekts eine klare Ansage: "Sie sind ein offensivstarker Gegner mit zwei gefährlichen Stürmern. Wir müssen gut verteidigen. Gleichzeitig wollen wir mutig sein. Wir sind bereit.“

Noch nicht fest steht für Preußer der Einsatz des von Standard Lüttich verpflichteten Winterneuzugangs Nicolas Gavory direkt in der Startelf. "Er wird in Bremen dabei sein. Wir werden entscheiden müssen, ob er bereits von Anfang an spielt. Ich bin froh, dass er da ist. Wir kennen den Spieler schon länger. Er wird uns verstärken, auch wenn er sich noch an uns und unseren Fußball gewöhnen muss“, meinte der Coach über den 26 Jahre alten Außenverteidiger.