Düsseldorf unterliegt Fürth: Funkel sieht kollektives Versagen

Nach der überraschenden 1:3-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth bleibt Fortuna Düsseldorf zwar in der Spitzengruppe, verlor jedoch neben der Tabellenführung auch die blütenweiße Weste von null Niederlagen.

"So kann man in Fürth nicht gewinnen"

Während den Franken ein Befreiungsschlag glückte, taten sich die Düsseldorfer schwer, Torchancen herauszuspielen. Auch nach dem Wechsel steigerten sich die Rheinländer zunächst nicht und hatten Glück, das ein weiterer Gegentreffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt wurde. Fortuna kämpfte und kam durch ein Elfmeter-Tor vom Ex-Fürther Niko Gießelmann jedoch nur noch zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.

Coach Friedhelm Funkel sprach nach dem Spiel von einer verdienten Niederlage. "Wir haben heute sehr schwach verteidigt und defensiv keine Ordnung gefunden. Das war ein kollektives Versagen. So kann man in Fürth nicht gewinnen. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen und am Mittwoch gegen Regensburg wieder eine bessere Fortuna mit weniger Fehlern und möglicherweise einem anderen Personal sehen“, hat der Trainer der Düsseldorfer auf der Fortuna-Homepage bereits das nächste Spiel im Kopf.

Spieler geloben Besserung

Mittelfeldmann Adam Bodzek war nach dem Spiel ein wenig ratlos: "Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen, aber mir fehlt die Erklärung, warum sich die Partie dann so entwickelt hat. Das war ein Beweis dafür, dass wir in dieser Liga immer alles abrufen müssen, um eine Chance zu haben. Es war ein ganz schlechtes Spiel von uns, aber am Mittwoch geht es schon weiter – da müssen wir es wieder besser machen.2 Auch Verteidiger Andre Hoffmann hofft auf das nächste Spiel. "Es gibt einfach so Tage, daher ist es gut für uns, dass am Mittwoch schon das nächste Spiel ansteht. Nach dem Elfmeter hatte ich das Gefühl, wir könnten noch einmal ankommen, doch den Stecker hat uns Fürth direkt wieder gezogen."

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