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Düsseldorf: Wird Nürnberg zum Endspiel für Trainer Preußer?

© IMAGO / Revierfoto

Mit dem 0:3 bei Werder Bremen erwischte Fortuna Düsseldorf einen ganz schwachen Start ins neue Jahr, lieferte eine enttäuschende Leistung ab. Aus den vergangenen acht Partien gab es lediglich fünf Punkte. Weshalb Trainer Christian Preußer am Freitag gegen den 1. FC Nürnberg ein Job-Endspiel droht.

"Dürfen jetzt keine panische Reaktion zeigen"

"Der Auftritt in Bremen war eine Enttäuschung, da gibt es nichts schönzureden. Aber wir dürfen jetzt keine panische Reaktion zeigen. Auf jeden Fall wird Christian unser Trainer Freitag gegen Nürnberg sein", wird Fortuna-Manager Klas Allofs in der "Bild" zitiert. Heißt: Eine Chance bekommt der 37-jährige Preußer wohl noch. "Wir müssen besser Fußball spielen. Natürlich müssen wir da alle Dinge beleuchten – und da denken wir natürlich darüber nach, ob das noch der richtige Trainer ist. Genauso wie wir darüber nachdenken, ob das noch die richtigen Spieler sind. Das ist unsere Pflicht. Er ist Trainer gegen Nürnberg, aber ansonsten müssen wir das immer neu bewerten", so Allofs weiter.

Geht also auch das Duell gegen den FCN verloren und die Rheinländer rutschen noch weiter in den Tabellenkeller – aktuell beträgt der Vorsprung auf Rang 16 nur drei Punkte – könnte für den Trainer Schluss sein. Der Coach spüre "diese Verantwortung" als Trainer-Talent zu gelten und bei einem Traditionsverein das Sagen zu haben. Vielleicht sei dies "auch eine Last. Aber er ist kämpferisch und überzeugt, dass er das hinbekommt". Preußer selber will nicht aufgeben. Er sehe es als seine "Aufgabe, in dieser Situation Entscheidungen zu treffen und das nächste Spiel vorzubereiten. Dass es jetzt kritisch wird, ist mir völlig klar. Es geht jetzt nur um die Trainingswoche und das Nürnberg-Spiel – und was dann passiert, wird man danach sehen".