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Dynamo 2019 noch sieglos: Kritik an Walpurgis nimmt zu

Wieder nichts: Die SG Dynamo Dresden unterlag am Samstag auch in Darmstadt, das 0:2 war gleichbedeutend mit dem nunmehr fünften sieglosen Spiel in Folge. Während die Abstiegsränge stetig näherrücken, steht Trainer Maik Walpurgis im Zentrum der Diskussionen. Laut "Tag24" soll die Situation bei den Sachsen nach der Niederlage in Darmstadt neu bewertet werden – womöglich mit einem schlechtem Ausgang für den Dynamo-Übungsleiter.

Dynamo ohne Durchschlagskraft

Am 23. Dezember 2018 durften sich die Anhänger von Dynamo Dresden letztmals über einen Erfolg ihrer Mannschaft freuen. Damals siegte das Walpurgis-Team mit 3:1 in Duisburg. Seitdem ging nicht mehr viel zusammen: Aus den vergangenen fünf Spielen holten die Sachsen nur einen Zähler, zuletzt haperte es gerade im Offensivbereich. So auch in Darmstadt: Während die Lilien ihre Möglichkeiten durch Kempe (43.) und Dursun (85.) äußerst effizient nutzten, regierte aufseiten der Dresdner einmal mehr der Chancenwucher.

Die Situation verschlechtert sich damit auch für den Trainer zunehmend. Wobei die Ausgangslage schon vor der Partie in Hessen eine denkbar schlechte war – die lange Verletztenliste erleichterte die Arbeit von Walpurgis keinesfalls. Der 45-Jährige zähneknirschend: "Dass heute Ausfälle mit Koné, Ebert, Duljevic zu den Verletzten hinzukamen, die ohnehin schon da waren, ist natürlich nicht schön. Aber den Jungs, die auf dem Platz waren, kann ich keinen Vorwurf machen."

"Als Trainer immer angreifbar"

Wie geht es nun weiter beim Tabellendreizehnten? Maik Walpurgis weiß durchaus um die Mechanismen des Geschäfts: "Es ist vollkommen normal, dass du als Trainer Ergebnisse brauchst. Wenn die nicht stimmen, bist du als Trainer immer angreifbar. Das gehört zum Business dazu." Zwar vermied es Dresdens Sportchef Ralf Minge, dem Trainer vor dem Duell mit Darmstadt ein Ultimatum auszusprechen – ein Bekenntnis zu Walpurgis ließ er jedoch ebenfalls vermissen. Eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise dürfte zeitnah folgen. Der erst im September neu installierte Coach: "Ich habe mich vom ersten Tag an voll eingebracht. Die letzten Wochen sind nicht schön. Letztlich liegt es nicht in meiner Macht."