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Dynamo Dresden: Patrick Mölzl neuer Co-Trainer

© Dynamo Dresden/Steffen Kuttner

Seit fünf Tagen ist Cristian Fiel neuer Trainer der SG Dynamo Dresden, am Donnerstag wurde er offiziell vorgestellt – und mit ihm auch der neue Co-Trainer: Patrick Mölzl wird diese Aufgabe ab sofort übernehmen. Er unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.

Fiel: "Bin kein Messias"

Nach nur einem Sieg aus den letzten neun Spielen musste Maik Walpurgis am vergangenen Sonntag seinen Posten als Trainer der SGD räumen, nun soll der bisherige U17-Trainer Cristian Fiel die Sachsen zum Klassenerhalt führen: "Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, bin aber ein ganz normaler Mensch und nicht etwa ein Messias. Es wird nur zusammen gehen." Unterstützung erhält der 38-Jährige von Patrick Mölzl, der künftig als Co-Trainer fungieren wird. "Patrick ist ein sehr offener und kommunikativer Typ, der Tag und Nacht den Fußball lebt. Freue mich, dass er mich in der Arbeit mit der Mannschaft unterstützen wird."

Manager Ralf Minge erklärt: "Für 'Fielo' war Patrick der Wunschkandidat zum jetzigen Zeitpunkt, wir sind ihm dankbar, dass er sich für die nächsten Wochen mit voller Kraft zur Verfügung stellt. Seinem Wunsch, alles Weitere nach Saisonende zu besprechen, sind wir selbstverständlich nachgekommen."

Trainer in Burghausen

Zuletzt trainierte der 38-Jährige zwischen April 2017 und April 2018 den SV Wacker Burghausen in der Regionalliga (41 Spiele), davor war er für den fünftklassigen SV Kirchanschöring aktiv. Als Spieler absolvierte Mölzl unter anderem 79 Zweitliga-Spiele für Augsburg, Fürth und Ingolstadt, in der Jugend stand er beim FC Bayern München unter Vertrag. "'Fielo' tritt hier bei seinem Verein eine ganz besondere Mission an. Ich werde ihn mit all meinen Kräften unterstützen, damit wir das für diese Saison gesteckte Ziel erreichen", so Mölzl am Donnerstag.

Bereits am Sonntag beim Heimspiel gegen den VfL Bochum werden Fiel und Mölzl, die gemeinsamen den Fußballlehrer machten, erstmals an der Seitenlinie stehen. Mölzl tritt die Nachfolge von Ovid Hajou und Massimilian Porcello an, die am Sonntag ebenfalls gehen mussten.