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Dynamo will Sechs-Punkte-Spiel in Fürth ziehen

Der Blick auf die Tabelle hat auch den letzten Dynamo-Anhänger vor dem anstehenden Spiel in Fürth (Sonntag, 13:30 Uhr) wachgerüttelt. Sollen die Kleeblätter keine Tuchfühlung zu den Sachsen aufnehmen, muss Dresden etwas Zählbares aus Franken mitbringen.

Dynamo-Trainer Neuhaus spricht von "Existenzkampf"

„Wer auf die Tabelle blickt, der sieht, dass ein wichtiges Spiel ansteht. Das ist zum Teil schon Existenzkampf. Die Fürther stehen mit dem Rücken zur Wand“, erklärte Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus am Freitag. „Deshalb müssen wir auf dem Platz mit allergrößtem Widerstand und totaler Leidenschaft rechnen. Da heißt es für uns dagegenhalten und Lösungen finden. Der Sieg gegen Bochum hat uns das Selbstvertrauen dafür zurückgebracht", so der 58-Jährige.

Da die Kleeblätter in diesem Jahr noch torlos sind, gilt es sie aus Sicht von Neuhaus umso stärker zu beachten. In den vergangenen drei Spielen nach der Winterpause blieb die Offensive der Spielvereinigung zwar blass, gegen Kiel und Bielefeld konnten die Schützlinge von Trainer Damir Buric allerdings insgesamt zwei Pünktchen im Abstiegskampf sammeln. Den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen konnte der Vorletzte damit wahren. Zum anstehenden Gegner Dynamo sind es allerdings schon sechs Zähler Abstand.

Marcel Franke freut sich auf das Wiedersehen in Fürth

Dynamo muss aufgrund von Blessuren und Sperren auf eine ganze Reihe an Spielern verzichten. Neben den Langzeitverletzten Marvin Schwäbe, Sören Gonther und Pascal Testroet fällt weiterhin auch Kapitän Marco Hartmann  aus. Ferner fehlen aufgrund von Sperren Haris Duljevic (erweiterte Gelb-Rot-Sperre), Jannik Müller und Niklas Kreuzer (beide fünfte Gelbe Karte).

Der Ex-Fürther und Winter-Neuzugang bei Dynamo, Marcel Franke, freute sich auf das Wiedersehen mit den alten Kollegen: „Es wird für mich natürlich ein schönes Spiel. Ich habe dort zwei sehr gute Jahre gehabt und freue mich auf das Wiedersehen.“ Franke kam im Januar vom englischen Zweitligisten Norwich City und lief bis zum Sommer 2017 zwei Jahre lang für die Spielvereinigung auf.