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Eintracht Braunschweig und VfL Bochum mit deutlichen Siegen

Eintracht Braunschweig hat sein erstes Heimspiel der Saison gewonnen. Gegen Aufsteiger 1. FC Heidenheim setzte sich der letztjährige Erstligist mit 3:0 (1:0) durch. Noch deutlicher machte es der VfL Bochum, der sein Gastspiel bei Erzgebirge mit 5:1 (3:1) gewann. Zunächst der Blick nach Braunschweig: Die Hausherren waren von Beginn an das druckvollere Team und ließen den 1. FC Heidenheim zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Wirklich gefährliche Möglichkeiten konnten sie sich jedoch zunächst nicht erspielen. Die Gäste versuchten ihrerseits mit schnellen Gegenangriffen zu Chancen zu kommen, fanden allerdings kein Durchkommen. So fand das Spielgeschehen vorwiegend im Mittelfeld statt, Torraumszenen gab es kaum. So dauerte es bis zur 38. Minute, ehe der erste Treffer fiel. Nach einer Hereingabe von Reichel stand Nielsen genau richtig und traf zum 1:0.

Reichel bringt die Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste zunächst die Ausgleichschance, Correia musste einen Abschluss von Niederlechner auf der Linie klären (49.). In der Folge gingen die Aktionen nur vom Aufsteiger aus, das Tor machten jedoch wieder die Braunschweiger. Nach einer Hereingabe von Nielsen bekam Reichel den Ball und traf aus der Drehung (56.). Trotz des Rückstandes gab der Zweitliga-Neuling nicht auf, musste aber rund 20 Minuten vor dem Ende zusehen, wie Reichel die Entscheidung herbeiführte. Nach einem Pass von Zuck stand er frei vor Zimmermann und netzte ein (73.). Folglich flachte das Tempo ab, die Heidenheimer steckten zurück und wollten keine weiteren Gegentore durch Konter riskieren. So blieb es beim 3:0-Erfolg des BTSV.

Aue kassiert vom VfL Prügel

Der VfL Bochum startete furios in die Partie und lag bereits nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Gregoritsch kam an den Ball und spielte zu Sestak, der den Ball ins Tor befördern konnte. Aue kam nicht in die Partie, erzielte jedoch aus dem Nichts den Ausgleich – Eine Flanke von Novikovas nickte Okoronkwo ein (17.). Im Anschluss bekam die Sachsen das Spiel in den Griff. Wie beim Treffer der Auer war es dieses Mal der VfL der eher überraschend zum Torerfolg kam. Erneut war es Gregoritsch, der auf Sestakt spielte. Der Neuzugang erzielte daraufhin seinen zweiten Treffer des Tages (28.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Tasaka dann zum 3:1 aus Sicht der Mannschaft von Trainer Peter Neururer. Der Japaner konnte einen Freistoß über die Mauer hinweg direkt verwandeln.

In der 47. Spielminute bot sich den Veilchen die Chance, zu verkürzen, ein Freistoß von Novikovas landete aber am Pfosten. Aue gab sich nicht auf, Lücken fanden die Spieler von Falko Götz allerdings kaum, sodass keine nennenswerten Torchancen heraussprangen. So nutzten die Gäste eine sich bietende Möglichkeit und entschieden das Spiel mit dem Treffer zum 4:1. Terodde beförderte den Ball nach Losilla-Zuspiel eher unfreiwillig mit dem Oberschenkel über die Linie. Doch es sollte für die Veilchen noch schlimmer kommen. Nach 78 Minuten hatte Terodde nach Vorarbeit von Terrazzino keine Mühe, auf 5:1 zu erhöhen (78.). Zwar kam Aue durch Anier noch einmal zu einer Gelegenheit, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.