• Facebook
  • Twitter

Emotionales Jatta-Statement: "Schwierigste Zeit meiner Karriere"

Über Wochen wurde der Name von HSV-Profi Bakery Jatta nicht mit Fußball, sondern mit einer vermeintlichen Identitätsfälschung in Verbindung gebracht. Nachdem die Ermittlungen eingestellt wurden, äußerte sich nun erstmals auch Jatta selbst zu den Vorwürfen. Der Gambier fand auf "Instagram" emotionale Worte.

Jatta bricht das Schweigen

"Mein Name ist Bakery Jatta." Eigentlich ist an diesem Satz nichts wirklich Besonderes auszumachen – und doch könnte die Bedeutung dahinter kaum größer sein. Denn der Träger eben jenes Namens eröffnete mit diesen Worten ein Statement zu den Geschehnissen der letzten Wochen, in denen ganz Deutschland über die eigentliche Identität Bakery Jattas diskutierte.

Es blieb jedoch nicht bei sachlichen Diskussionen. Jatta musste sich wiederholt Anfeindungen gefallen lassen, während des Zweitligaspiels in Karlsruhe wurde er lautstark ausgepfiffen. Der im Jahr 2015 nach Deutschland geflohene Gambier schwieg – und erlebte die "schwierigste Zeit" seiner Karriere. Nachdem die Ermittlungen offiziell eingestellt wurden, hat das Schweigen des 21-Jährigen nun allerdings ein Ende. Mit bewegenden Worten beschrieb der Linksaußen auf "Instagram" seine Gefühlswelt in den letzten Wochen.

"Du, der HSV, wurdest meine Familie"

"Wenn es eine Sache gäbe, die ich mir für all diese Menschen wünschen könnte, die mir schaden wollten, dann wäre es, dass sie einmal den Schmerz spüren, den sie mir bereitet haben." Es ist nur eine der Aussagen, mit denen sich Bakery Jatta in seinem Statement an die Öffentlichkeit wandte. Und doch zeigt sie nur zu gut, welch schwere Zeit hinter dem jungen Mann liegt.

Entsprechend groß ist die Dankbarkeit, die Jatta für diejenigen empfindet, die trotz aller Diskussionen stets zu ihm hielten. Zu diesem Kreis gehören auch die Verantwortlichen des Hamburger SV. "Es gibt zwei Personen, auf die ich besonders hinweisen möchte: Jonas Boldt und Dieter Hecking. Sie brachten mir nichts als Unterstützung entgegen und glaubten an mich." Überhaupt habe es aus den eigenen Reihen nie Zweifel an seiner Identität gegeben: "Du, der HSV, wurdest meine Familie."