Energie Cottbus braucht ein Wunder für den Klassenerhalt

Nach neun Punkten aus vier Spielen keimte Ende März wieder Hoffnung bei Energie Cottbus auf, den direkten Abstieg in die Dritte Liga noch vermeiden zu können. Doch drei Wochen, drei Niederlagen und ein Remis später scheint es beinahe amtlich, dass die Lausitzer den bitteren Abstieg hinnehmen müssen. Durch den Sieg von Dynamo Dresden am Montagabend gegen den TSV 1860 München (4:2) beträgt der Abstand des ehemaligen Bundesligisten auf die Sachsen bereits sieben Zähler. Man selber führte am Sonntag beim VfL Bochum mit 1:0, musste sich jedoch noch mit 1:2 geschlagen geben.

Schweres Restprogramm

"Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir uns vorgenommen und trainiert hatten. Sie hat alles richtig gemacht - nur die Chancen nicht genutzt. Mehr und größere Gelegenheiten bekommt man auswärts selten. Ein Sieg für uns wäre ganz sicher nicht unverdient gewesen, stattdessen hat der VfL die Partie nach zwei Standards für sich entschieden. So ist Fußball", wird Trainer Jörg Böhme auf der Vereinsseite wiedergegeben. Bei nur noch vier ausstehenden Partien scheint es unrealistisch, dass die Truppe von Böhme in den verbleibenden Spielen die nötigen Punkte einfahren kann, um Dresden noch vom Relegationsplatz zu vertreiben. Mit St. Pauli, dem FSV Frankfurt, der SpVgg Greuther Fürth und dem FC Ingolstadt warten Mannschaften, die noch um den Aufstieg beziehungsweise gegen den Abstieg kämpfen und keine Punkte zu verschenken haben.

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