"Entscheiden so eine Kacke": KSV-Kapitän Wahl für VAR-Spruch verurteilt
Der Ärger über das 2:2-Unentschieden gegen Heidenheim ist bei Holstein Kiel kurz nach der Partie sehr groß gewesen. Frustriert äußerte sich Kapitän Hauke Wahl beim Fernseh-Interview abfällig über den Videoassistenten. Dafür verurteilte ihn das DFB-Sportgericht nun zu einer Strafzahlung von 2.000 Euro.
Wahl akzeptiert Urteil
"Die wissen gar nicht, was Bewegungssport ist", schimpfte KSV-Kapitän Hauke Wahl vor laufender Kamera, wie auch der "Kicker" nach dem 2:2-Remis gegen Heidenheim berichtete. Grund für den Ärger des Innenverteidigers war ein Handspiel von ihm selbst, das in der 87. Spielminute gepfiffen wurde. Wahl konnte es nicht nachvollziehen, weil er die Hand bei einem Schuss aus kurzer Distanz auf Hüfthöhe hatte: "Da sitzen aber wieder vier Mann im Keller, haben nie Fußball gespielt und entscheiden so eine Kacke. Tut mir leid." Für diese deutlichen Worte wurde der 26-Jährige nun vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes bestraft. Der Spieler muss 2.000 Euro zahlen und hat dem Urteil bereits zugestimmt.