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Erstes Angebot abgelehnt: Hannover kämpft um Kapitän Bakalorz

Der eingeschlagene Sparkurs bei Absteiger Hannover 96 fordert seinen Tribut: Kapitän Marvin Bakalorz lehnte ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung ab. Sportdirektor Jan Schlaudraff hat die Hoffnung auf einen Verbleib des Führungsspielers aber offensichtlich noch nicht aufgegeben. 

Eine der wenigen Konstanten

Lichtblicke waren bei Hannover 96 in der vergangenen Spielzeit rar, der Abstieg letztlich nur die logische Konsequenz einer Reihe an Fehlentscheidungen. Einer jedoch schaffte es durchaus zu überzeugen: Marvin Bakalorz. Zu Beginn der Saison war der Stammplatz des 29-Jährigen noch die Ersatzbank, zum Ende war er der Stabilisator im defensiven Mittelfeld und führte die Mannschaft als Kapitän auf das Feld.

Entsprechend groß ist das Interesse der 96-Verantwortlichen an einer Verlängerung mit dem früheren Paderborn-Profi. Dessen Vertrag lief allerdings zum Saisonende aus, finanzieller Spielraum ist an der Leine kaum vorhanden. Ein erstes Angebot lehnte Bakalorz bereits ab – die Konditionen waren nach "Bild"-Angaben "grottenschlecht".

Bleibt Bakalorz in der Bundesliga?

Ungeachtet dessen versucht der neue Sportdirektor Jan Schlaudraff "Baka" weiterhin vom Bleiben zu überzeugen und bereitet ein neues Angebot vor. Fraglich jedoch, ob Hannover mit der Vielzahl an Interessenten mithalten kann. Zu diesen gehören dem Vernehmen nach die Zweitligisten Hamburger SV und Nürnberg. Aus dem Oberhaus ist die Konkurrenz mit Union Berlin, Freiburg und Augsburg sogar noch finanzkräftiger.