Erzgebirge Aue: DFB spricht Sebastian Hertner frei

Gute Nachrichten für Erzgebirge Aue: Nachdem Sebastian Hertner am Freitag beim Spiel gegen 1860 München eine unberechtigte rote Karte erhalten hatte, wurde der 25-Jährige am Montag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) freigesprochen.

Schiedsrichter räumt Wahrnehmungsfehler ein

Eigentlich zieht ein Feldverweis eines Spielers generell eine automatische Sperre von mindestens einem Spiel nach sich, doch es gibt eine Ausnahme: Beruht der Feldverweis "eindeutig und zweifelsfrei auf einem offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters", kann die Tatsachenentscheidung aufgehoben werden. Das ist nun der Fall, denn Referee Thorben Siewer hat nach DFB-Angaben einen Wahrnehmungsfehler eingeräumt. "Aufgrund der Aussage des Schiedsrichters und der in Augenschein genommenen Fernsehaufzeichnung steht fest, dass Hertner den Ball auf der Torlinie zweifelsfrei mit dem Kopf und nicht mit der Hand gespielt hatte", heißt es in einer Mitteilung. Somit ist Hertner schon für die kommende Partie gegen den 1. FC Nürnberg (Freitag, 18:30 Uhr) wieder spielberechtigt.

 

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