"Es wird geil" - Paderborn freut sich auf HSV-Spiel

Am kommenden Freitag treffen mit dem SC Paderborn und dem Hamburger SV der Tabellenvierte und der Tabellendritte aufeinander. Dabei haben die Ostwestfalen die Möglichkeit mit einem Erfolg im Volksparkstadion den Abstand zum HSV und damit zum Relegationsplatz auf drei Punkte zu verkürzen. SCP-Trainer Lukas Kwasniok geht das Duell mit viel Vorfreude an.

"Es wird geil"

Nach dem überzeugenden 5:1-Heimerfolg über Eintracht Braunschweig kann der SCP womöglich doch noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen. Aktuell steht der SCP zwar noch sechs Punkte hinter dem HSV, kann mit einem Auswärtssieg am Freitag aber ordentlich Druck auf die Hanseaten ausüben. Erst mit der beeindruckenden Serie von fünf Siegen aus den vergangenen sechs Heimspielen brachten sich die Paderborner in die Ausgangslage, die sie nun nutzen möchten.

Die Gier die ungeahnte Möglichkeit zu nutzen, ist beim SCP groß: "Wir freuen uns auf das Spiel! Wir wissen, was der HSV kann und was wir können. Ein Sieg ist nicht unmöglich. Volle Hütte und Flutlicht - es wird geil", sagte Trainer Lukas Kwasniok am Dienstag nach dem Training. Der Trainer selber hatte großen Anteil am vergangenen Erfolg über Braunschweig, als er mit Doppelpacker Dennis Srbeny den Spieler einwechselte, der den Deckel auf die Partie machte.

"Haben richtig Bock auf das Spiel"

Der Trainer selber hatte großen Anteil am vergangenen Erfolg über Braunschweig, als er mit Doppelpacker Dennis Srbeny den Spieler einwechselte, der den Deckel auf die Partie machte. Dabei traf der Angreifer erstmals seit dem neunten Spieltag. "Harte Arbeit zahlt sich aus, ich hatte eine lange Durststrecke jetzt. Der Doppelpack am Freitag war wie eine Befreiung", so Srbeny. "Ich bezeichne mich schon als Kopfspieler, wenn das Selbstvertrauen nicht da ist, dann wird man unsicher", gab der Angreifer zu. Umso größer sei neun die Vorfreude auf das anstehende Top-Duell. "Es wird ein offener Schlagabtausch am Freitagabend. Der HSV steht mehr unter Druck als wir", erklärte der 28-Jährige.

Auch Marvin Pieringer konnte gegen den BTSV als Einwechselspieler nach seinem Sprungbeinbruch ein gelungenes Comeback feiern und steuerte einen Assist bei. Dennoch wird es für einen Startelfeinsatz noch nicht reichen: "Ich fühle mich körperlich fit, für 90 Minuten wird es aber noch nicht reichen", sagte Pieringer gegenüber der "Neuen Westfälischen". Das schmälert allerdings nicht seine Vorfreude auf das kommende Spitzenspiel. "Der HSV hat gepatzt, das Duell am Freitag wird spannend. Wir haben nichts zu verlieren und haben richtig Bock auf das Spiel."

 

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