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F95 zwischen Klassenerhalt und knapper Kiste: "Stück noch zu gehen"

© IMAGO / Beautiful Sports

Hält die Erfolgsserie von F95-Cheftrainer Daniel Thioune auch gegen Hannover 96? Zum dritten Mal in dieser Saison trifft Düsseldorf auf den Gegner aus Niedersachsen – noch blieb die Fortuna ohne Sieg. Das soll sich jetzt ändern, um die letzten Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt möglichst frühzeitig einzufahren.

Quartett fällt aus

"Die 0:3-Pokalniederlage und das 1:1 aus dem Hinspiel werden uns weder helfen, noch in unserer Leistung behindern", kündigte Daniel Thioune in der Pressekonferenz vor dem Duell seiner Düsseldorfer gegen Hannover 96 (Samstag, 13:30 Uhr) an. In dieser Saison lief die Fortuna bislang ohne Fortune gegen die Niedersachsen auf, wodurch das direkte Duell der Tabellennachbarn zusätzliche Brisanz bekommt – denn der Sieger könnte schon ziemlich sicher mit einem weiteren Zweitliga-Jahr rechnen. Verliert Düsseldorf dagegen, könnte es ganz dick kommen: In der nächsten Woche wartet das Duell mit den Dresdnern, die jetzt noch acht Punkte von F95 entfernt sind.

"Ich bin nicht da, um irgendwas auszuprobieren, sondern um unsere Ziele zu erreichen. Wir wissen um die Tabellenkonstellation", nahm der 47-jährige Übungsleiter die anstehende Aufgabe humorlos an. Viele Gründe, um das Personal zu tauschen, gibt es nach dem 3:0-Sieg im letzten Heimspiel ohnehin nicht. "Wir wollen weiterhin verlässlich bleiben. Viele Spieler haben sich gegen Rostock weitere Platzzeit verdient", so Thioune. Reagieren muss der Fußballlehrer nur auf Ausfälle – neben Daniel Ginczek, Adam Bodzek und Jakub Piotrowski, die allesamt in dieser Woche nicht trainierten, betrifft das auch Kristoffer Peterson (Infekt).

"Das macht es etwas schwieriger"

Obwohl gerade die Leistung des schwedischen Außenbahnspielers zuletzt kritisiert wurde, hätte Thioune ihn gerne dabei. "Jeder Ausfall ist ein Rückschlag, weil man weniger Optionen dadurch hat. Das macht es natürlich etwas schwieriger", erklärte der 47-Jährige – und machte sich außerdem für Peterson stark: "Ich habe die Leistung von Kris gegen Rostock nicht ganz so kritisch gesehen wie manch anderer. Es war sicher eine Leistung mit Licht und Schatten." Klar ist auf der anderen Seite, dass einige Ex-Hannoveraner im Aufgebot stehen werden.

"Mit Andre Hoffmann werden wir einen ehemaligen Hannoveraner aber auf jeden Fall auf dem Platz haben", versprach Thioune, der aber auch noch auf Edgar Prib, Felix Klaus oder Thomas Pledl zurückgreifen könnte. Auch auf die eigenen Erfahrungen im niedersächsischen Raum kann sich Thioune als gebürtiger Niedersachse verlassen: "Dann hat man seine Berührungspunkte mit Hannover – auch aufgrund der Nähe von Osnabrück dorthin. In Niedersachsen findet vieles in Hannover statt, was den Leistungsbereich im Fußball angeht." Nur am Samstag will Thioune dem direkten Konkurrenten keinen Grund zum Feiern geben. Denn der Übungsleiter legte sich fest: "Es ist noch ein Stück zu gehen, ein paar Punkte fehlen noch."