Fall Vuskovic: DFB setzt mündliche Verhandlung im Februar an

Die Karriere von Mario Vuskovic steht weiterhin vor dem Aus. Auf dem Innenverteidiger des Hamburger SV lastet ein Dopingvorwurf, der zur vorläufigen Sperre des Abwehrspielers führte. Im Februar setzt das DFB-Sportgericht zwei Verhandlungstage an, um über den Fall und dessen Konsequenzen zu entscheiden.

Sperre über vier Jahre droht

Am 3. und 9. Februar werden zwei mündliche Verhandlungstage im Verfahren gegen Mario Vuskovic am DFB-Campus vor dem Sportgericht angesetzt. In diesen Verhandlungen wird sich der Deutsche Fußball-Bund festlegen, wie es im Dopingvorwurf gegen den kroatischen Innenverteidigers weitergeht. Im schlimmsten Fall droht Vuskovic eine Sperre über vier Jahre - die HSV Fußball AG, deren rechtliche Interessen durch die Entscheidung berührt werden, wird zum Verfahren beigeladen, teilt der DFB mit.

Bei einer Dopingkontrolle im September war körperfremdes Erythropoetin (EPO) beim Abwehrspieler nachgewiesen worden, welches eine leistungssteigernde Wirkung im Bereich Ausdauer hat. Der Innenverteidiger beantragte nach der positiven A-Probe noch eine B-Probe, die das Ergebnis jedoch bestätigte. Im November wurde Vuskovic vorläufig vom DFB gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung in Übereinstimmung mit den Regelungen der Nationalen-Anti-Doping-Agentur (NADA) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gesperrt.

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