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FC Ingolstadt: Die Fans sind der Lichtblick auf St. Pauli

imago images / Stefan Bösl

Gegen den FC St. Pauli kassiert der FC Ingolstadt seine zweite herbe Niederlage hintereinander und ist mit dem 1:4 sogar noch gut bedient. Dennoch gibt es auch einige Lichtblicke, die dem Vorletzten der 2. Bundesliga Hoffnungen für die kommenden Aufgaben machen können. 

Buntic verhindert eine noch höhere Niederlage

Nach dem 0:3 gegen den SV Werder Bremen gab es für den FC Ingolstadt auch am Millerntor nichts zu holen. Gegen die Kiezkicker vom FC St. Pauli setzte es am Sonntagnachmittag nach Treffern von Luca-Milan Zander (34.), Maximilian Dittgen (50.), Guido Burgstaller (61.) und Christopher Buchtmann (73.) eine empfindliche 1:4-Pleite, bei der lediglich Merlin Röhl für etwas Ergebniskosmetik sorgen konnte (72.). Dabei mussten die Schanzer sogar glücklich sein, dass sie nicht noch wesentlich mehr Tore kassiert hatten, was an einem herausragenden Fabijan Buntic im eigenen Tor lag.

"Wir haben es nicht geschafft, hinten sauber rauszuspielen und hatten Glück, nur mit einem 0:1 in die Pause zu gehen", erkannte auch Dennis Eckert Ayensa hinterher. Der 24-Jährige wartet weiterhin auf seinen ersten Treffer in der 2. Bundesliga, der ihm auch in Hamburg trotz guter Gelegenheiten nicht gelingen wollte. "Uns war vor dem Spiel klar, dass wir in so einem Stadion unsere Möglichkeiten nutzen müssen und viel zusammenkommen muss. Leider ist das nicht der Fall gewesen", monierte Trainer Roberto Pätzold auf der Pressekonferenz, wollte aber auch nicht alles im negativen Licht sehen. So zeigte sich der 42-Jährige erfreut darüber, dass man sich immerhin nicht versteckt habe, was nach Schlusspfiff schließlich auch vom eigenen Anhang honoriert wurde.

Die Fans stehen weiterhin hinter dem FCI

"Die Fans waren völlig zurecht unzufrieden, haben uns nach dem Spiel aber wirklich aufgebaut und Mut zugesprochen. Das fanden wir als gesamtes Team richtig stark", fand Buntic lobende Worte für die mitgereisten Schanzer, denen sich auch Pätzold anschloss. "Wir haben jetzt zwei sehr starke Gegner gehabt mit Bremen und St. Pauli. Die Aufgaben werden aber nicht leichter, dementsprechend brauchen wir den Support." Hoffnungen machen dem Ingolstädter Coach dabei die Rückkehrer, zu denen auch Torjäger Stefan Kutschke alsbald gehören dürfte.

Bis dahin wolle man aber "das Positive aus dem Spiel herausziehen und weiter hart an den Defiziten arbeiten", um so wieder wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzusammeln, so Pätzold. Die nächste Möglichkeit dazu ergibt sich am kommenden Samstag (13.30 Uhr), wenn sich Fortuna Düsseldorf im Audi Sportpark die Ehre gibt.