FC St. Pauli: Andreas Rettig verlässt den Kiez

Überraschender Personalwechsel in St. Paulis Führungsetage: Andreas Rettig wird zum 30. September 2019 in seiner Funktion als kaufmännischer Geschäftsleiter seines Vereins aufhören. Der 55-Jährige beendet seine Tätigkeit beim Kiez-Klub aus privaten Gründen und wird in seine Wahlheimat Köln zurückkehren.

"Ist mir unglaublich schwer gefallen"

Seit dem 1. September 2015 ist Andreas Rettig als kaufmännischer Geschäftsführer beim FC St. Pauli tätig, zum Ende des dritten Quartals dieses Jahres wird der 55-Jährige sein Amt beim Kiez-Klub jedoch aus persönlichen Gründen abgeben. Wie der Verein in einer offiziellen Stellungnahme mitteilte, verlässt Rettig den FCSP auf eigenen Wunsch. Nach außen hin kommt der Personalwechsel in der Führungsetage plötzlich, der Verein sei aber lange vorher informiert worden: "Die Gespräche über Andreas‘ Ausscheiden waren freundschaftlich, respektvoll und zu jeder Zeit von weitsichtiger Planung für den FC St. Pauli geprägt", teilte Präsident Oke Göttlich auf der Vereins-Homepage mit.

Rettig wird den Verein damit nach vier Jahren verlassen, in denen St. Pauli Tabellenpositionen zwischen Platz vier und zwölf erreicht hatte. Auch aktuell stehen die Kiez-Kicker knapp hinter den Aufstiegsrängen. "Der Zeitpunkt der Entscheidung fällt in eine Situation, in der der Verein wirtschaftlich wie tabellarisch solide aufgestellt ist", kann Präsident Göttlich das Geschehen aus sportlicher Sicht verschmerzen. Dennoch wird Rettigs Arbeit eine Lücke hinterlassen, ein Nachfolger soll erst zu Beginn der neuen Saison bekannt werden.

Auch Rettig selbst verabschiedete sich mit warmen Worten von den Fans: "Die Entscheidung, diesen großartigen Verein zu verlassen, ist mir unglaublich schwergefallen, aber es gibt „50+1“ private und persönliche Gründe für diesen Schritt." Er bedanke sich beim Präsidium, Aufsichtsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen der Verein in den letzten vier Jahren viel bewegt hätten.

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