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FC St. Pauli: Keine Kenntnis über Bundesliga-Anfragen bei Kyereh

© IMAGO / Sven Simon

Seit mehreren Jahren meistert FCSP-Stürmer Daniel-Kofi Kyereh jede Hürde in seiner Karriere Schritt für Schritt. In dieser Saison wurde der Salto-Jubel des Angreifers zum Symbolbild für den Aufschwung der Kiezkicker. Müssen die Fans nun um einen Abgang fürchten? Die Bundesliga scheint interessiert zu sein, aber St. Pauli kann aufatmen – vorerst.

Mehrfach Millionen-Transfers gelandet

Mit neun Toren und zehn Vorlagen hat der 25-Jährige seinen Teil dazu beigetragen, um den FC St. Pauli aus der Krise der Hinrunde zu schießen. Gemeinsam mit Omar Marmoush und Guido Burgstaller zählt Kyereh zum Sturmtrio der Hamburger. Weil sich der Angreifer in den letzten Jahren konstant weiterentwickelte, sind scheinbar nicht nur die Kiezkicker vom Stürmer überzeugt. Auch der 1. FSV Mainz 05 und der VfL Bochum sollen ihre Fühler ausgestreckt haben, um Kyereh in die Bundesliga zu locken. Doch Spieler und Berater sollen laut "Bild"-Zeitung keine Kenntnisse über Anfragen haben.

Zumal der FCSP eine stattliche Ablösesumme fordern könnte, denn Kyereh steht noch bis 2023 unter Vertrag. Vemutlich würde der Kiezklub erst jenseits der Zwei-Millionen-Marke ins Grübeln kommen. "Es gibt Sondereffekte, die die meisten sich nicht wünschen, wenn es Transfererlöse sind. Weil meist ein guter Spieler den Verein verlässt", erklärte Sportchef Andreas Bornemann unlängst über den Spagat zwischen Einnahmen und sportlichem Wert. In den vergangenen Jahren erzielte St. Pauli mehrfach Millionen-Einnahmen – wie zum Beispiel durch Henk Veerman (1,5 Millionen Euro), Mats Möller Daehli (2,5 Millionen Euro) oder Marvin Ducksch (2 Millionen Euro).

Vom Havelse nach Hamburg

Reiht sich Kyereh in diese Liste ein? Fakt ist, dass der 25-Jährige jedes Jahr besser wird. In der Saison 2017/18 empfahl er sich als Top-Scorer (elf Tore, sechs Tore) des TSV Havelse für ein Drittliga-Engagement in Wiesbaden. Dort folgten 15 Treffer im ersten Profi-Jahr, der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga und ein Stammplatz im Unterhaus. Nach dem Wiesbadener Abstieg griff St. Pauli zu – und die Top-Werte des Angreifers in seiner ersten Saison am Millerntor sind bekannt. Nicht nur in beim FCSP.