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FCM mit guten Erinnerungen nach Rostock: "Empfang war wie Silvester"

IMAGO / Zink

Nach fünf Ligaspielen ohne Sieg und mit nur einem Punkt konnte der 1. FC Magdeburg am vergangenen Wochenende einen Befreiungsschlag landen und kurz durchpusten. Am Samstag (13 Uhr) steht das Ost-Duell gegen den F.C. Hansa Rostock an. Trainer Christian Titz erwartet ein brisantes Duell.

"Wucht, Kompaktheit und Körperlichkeit"

25.500 Zuschauer werden am Wochenende im Ostseestadion erwartet – 2.550 Fans aus Magdeburg werden mit an die Küste reise. "Es ist ein Derby, da wissen wir alle, dass Brisanz drin und Erwartungshaltung da ist", meinte FCM-Coach Christian Titz am Donnerstag auf der Pressekonferenz. "Hansa will unbedingt zu Hause gewinnen." Der 51-Jährige erwartet "Wucht, Kompaktheit und Körperlichkeit" beim Gegner. "Du musst unheimlich bei ihren Umschaltbewegungen aufpassen." Da gelte es, eine gute Restraumverteidigung zu haben, um dem Gegner nicht zu viele Räume anzubieten.

Auch wenn bis zum jüngsten 2:1-Erfolg gegen Greuther Fürth die Siege ausblieben, empfinden Titz, dass sich seine Spieler "schon seit geraumer Zeit in der Liga gut präsentieren". Das Problem: "Fußball ist aber Ergebnissport, wenn das ausbleibt, werden Dinge ein wenig anders interpretiert." Das Ziel sei es nun, sich zu stabilisieren, um konstant gute Leistungen und damit auch Ergebnisse abliefern zu können.

Erinnerungen an April 2021

Damit soll am Samstag begonnen werden, wenngleich Titz weiß, dass der Kontrahent ein sehr unbequemer ist. "Wir treffen auf einen Gegner, der variabel und flexibel in seiner Anordnung ist." So agierte Hansa zuletzt in Düsseldorf (1:3) defensiv mal mit Vierer- mal mit Dreier/Fünferkette. "Wir sind auf das eine oder andere vorbereitet." Wichtig sei jedoch, "dass es um uns selbst geht, wie wir das Spiel angehen wollen. Wir müssen direkt in den Zweikämpfen sein, direkt in der Körperlichkeit sein, versuchen, das Pressing gut umzusetzen."

Motivation gibt dabei das letzte Aufeinandertreffen beider Vereine. Am 10. April 2021 setzte sich das Team von der Elbe pandemiebedingt vor leeren Rängen mit 2:0 beim späteren Aufsteiger durch, machte einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Als "enorm" habe Titz die Ankunft am eigenen Stadion erlebt, als das Team von vielen Fans frenetisch gefiert wurde. "Der Empfang war wie Silvester." Nun freue sich der Fußballlehrer auf ein Spiel mit Zuschauern. "Wir haben eine Chance, aber der Gegner wird uns was abverlangen."