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FCM: Sorgen um Stappmann nach schwerer Kopfverletzung

IMAGO / Christian Schroedter

Im Sommer wechselte Tim Stappmann für eine angebliche Ablösesumme von 80.000 Euro vom Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen zu Aufsteiger 1. FC Magdeburg. Zum Einsatz kam der 23-Jährige aber noch nicht. Auch die Winterpause läuft für den Verteidiger nicht nach Plan. Zuletzt verletzte er sich schwer am Kopf und leidet an den Nachwirkungen.

Zusammenprall in der 6. Liga

Obwohl der FCM für den gebürtigen Krefelder sogar in die Tasche greifen musste, fand Trainer Christian Titz für den Innenverteidiger in der 2. Liga keine Verwendung. Es reichte im ersten Halbjahr noch nicht einmal für einen Platz auf der Auswechselbank.

Stattdessen wurde Stappmann in der Verbandsliga Sachsen-Anhalt eingesetzt, stand dort 13 Mal auf dem Feld und konnte vier Tore erzielen. Doch dort verletzte sich der ehemalige Jugendspieler des MSV Duisburg am 5. November beim Spiel gegen Fortuna Magdeburg (2:1) schwer. Wie die "Bild" berichtet, prallte Stappmann mit einem Mitspieler zusammen und musste bereits früh ausgewechselt werden.

14 Stiche am rechten Auge

Noch vor Ort wurde der Defensiv-Akteur mit 14 Stichen am rechten Auge genäht. Die Sache schien damit erledigt zu sein. Doch in den darauf folgenden Tagen soll Stappmann seine rechte Kopfhälfte nicht mehr gespürt haben – ein schwerwiegendes Symptom, das auch mit einem Schlaganfall in Verbindung gebracht wird. Der Verdacht lag nahe, dass beim Nähen ein Nerv getroffen wurde.

Doch es soll dem Sechstliga-Spieler allmählich besser gehen, die Taubheit im Kopf wieder weggehen. Die freien Wochen muss der beidfüßig starke Kicker nun nutzen, um sich auszukurieren. Um dann im neuen Jahr den nächsten Anlauf zu starten, sich endlich den Traum vom Zweitliga-Fußball zu erfüllen.

Am 13. Dezember findet das erste Mannschaftstraining statt, vom 4. bis 14. Januar geht es ins Trainingslager in die Türkei.