FCM sortiert Hoti aus: Wechselt der Verteidiger in der 2. Liga?

Andi Hoti steht beim 1. FC Magdeburg endgültig auf dem Abstellgleis. Der 22-jährige Innenverteidiger wird nicht ins Winter-Trainingslager mitreisen und wurde für die Vereinssuche freigestellt. Sportchef Otmar Schork bemängelte zudem noch die Einstellung des Abwehrspielers, der sich nun innerhalb der 2. Bundesliga einen neuen Klub suchen könnte.

Fiedler setzte zu Saisonbeginn auf Hoti

In der "Volksstimme" sprach Sport-Geschäftsführer Otmar Schork im Rahmen der Abreise ins Trainingslager ausführlich über die Personalie von Andi Hoti. Denn der 22-jährige Innenverteidiger wird nicht zur Reisegruppe ins türkische Belek gehören - und damit gilt der Abwehrspieler offiziell als aussortiert. Hoti darf sich einen neuen Verein suchen. "Er tut seine Enttäuschung immer relativ schnell kund", heißt es unter anderem in der Kritik von Schork, der durchblicken ließ, dass Hoti womöglich nicht mit 100 Prozent bei der Sache sei.

Nachdem der Verteidiger im Sommer von einer Leihe aus Dresden nach Magdeburg zurückkam, ließ der FCM den 22-Jährigen nicht ziehen. Ex-Coach Markus Fiedler setzte zu Saisonbeginn sogar noch auf den 22-Jährigen, der dann aber schnell keine Rolle mehr in den Planungen der Magdeburger spielte. Mehrfach wurde Hoti deswegen in der U23 eingesetzt, aber die mutmaßliche Enttäuschung eines verwehrten Wechsel schlug sich dem Vernehmen nach auch in den Leistungen wieder. Und im Winter hat Hoti erneut einen Wechselwunsch hinterlegt.

Wieder zu Christian Titz?

Ob Dresden immer noch an einer Verpflichtung interessiert ist, ist nach der Leihe von Heidenheim-Abwehrspieler Thomas Keller offen. Hoti soll in der 2. Bundesliga aber noch weitere Interessenten haben, denn auch Hannover 96 könnte sich um die Dienste des 22-Jährigen bemühen. Dort würde Hoti wieder auf Cheftrainer Christian Titz treffen, der ihn gemeinsam mit Schork bereits nach Magdeburg holte. Allerdings spielte der Innenverteidiger anschließend unter Titz ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle. Schork legte sich mit Blick auf das Transferfenster allgemein fest: "Die nächsten Wochen werden sehr intensiv." Auf der Zu- und Abgangsseite scheint noch etwas möglich zu sein.

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