• Facebook
  • Twitter

FCN-Abschied für Margreitter fix: "Vorher noch einmal alles raushauen"

© IMAGO / Jan Huebner

Die Spatzen pfiffen es bereits vom Dach, nun ist es endgültig: Nürnberg verlängert den Vertrag mit Georg Margreitter nicht. Der Innenverteidiger ist somit nach Lukas Mühl und Hanno Behrens bereits der dritte Spieler, der den Club im Zuge der kommenden Neuausrichtung verlassen wird.

"Fast nichts ausgelassen"

Intern sei der Abschied längst perfekt gewesen, doch erst Tage nach den ersten Meldungen vermeldete der 1. FC Nürnberg offiziell den kommenden Abgang von Innenverteidiger Georg Margreitter. Der Österreicher blickt auf Auf- und Abstiege in seiner Zeit am Valznerweiher zurück: "Ich habe in meinen sechs Jahren fast nichts ausgelassen. Es war eine extreme Amplitude in beide Richtungen. Wir haben alle Höhen und Tiefen zusammen durchgemacht. Ich habe an Emotionen in dieser Zeit fast nichts ausgelassen."

Mit dem Verein habe er zuletzt "gute Gespräche" geführt, denen jedoch keine Vertragsverlängerung mehr folgte. "Jedes Kapitel geht einmal zu Ende. Ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen", nahm es der 32-Jährige sportlich. Denn Nürnberg und Margreitter werden im Guten auseinandergehen, mit Stadt und Verein wolle der Österreicher "immer verbunden bleiben". Vorher geht es für den Innenverteidiger jedoch noch um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Der 32-Jährige nahm sich entsprechend vor: "Erst einmal wollen wir die letzten acht Spiele noch einmal alles raushauen."

Abschied am Saisonende

Danach werde Margreitter – genauso, wie auch Lukas Mühl und Hanno Behrens – am Saisonende gebührend verabschiedet. "Georg hat sich immer professionell verhalten. Er hat viele Verdienste rund um den Club", ordnete auch FCN-Sportvorstand Dieter Hecking die Leistungen des Österreichers entsprechend ein. Dennoch will der Klub eine Neuausrichtung im kommenden Transferfenster angehen, in dessen Rahmen keine Vertragsverlängerung zustande kam. Vor seiner Zeit in Nürnberg war Margreitter bereits in Österreich, England und Dänemark aktiv. Wohin es den 32-Jährigen ziehen wird, ist derzeit unbekannt.