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FCN-Entwicklung macht Hecking froh: "Sind mitten im Prozess"

© IMAGO / Zink

Die Hinrunde neigt sich dem Ende und FCN-Sportvorstand Dieter Hecking ist angesichts der Punktausbeute des Teams zufrieden. Dass der Club zwischenzeitlich im Niemandsland der Tabelle gewesen sein soll, gefiel dem früheren Coach dagegen nicht. Schließlich sei die gesamte Entwicklung in Nürnberg gut – 27 Punkte zum jetzigen Zeitpunkt der Saison sieht Hecking als Plus.

"Es ist viel Positives zu sehen"

Fabian Schleusener ist seit fünf Monaten zurück in Karlsruhe, doch der Name des Stürmers wird beim 1. FC Nürnberg immer noch groß geschrieben – zu wichtig war sein Tor in der Zweitliga-Relegation, das den Absturz in die 3. Liga verhinderte. Es war der größte Tiefpunkt beim Club in der jüngeren Vergangenheit, in dessen Folge Sportvorstand Dieter Hecking und Cheftrainer Robert Klauß das Ruder im Frankenland übernahmen. Mit zunächst mäßigem Erfolg, denn im vergangenen Januar wirkte der Coach noch angezählt.

Sechs Spiele in Folge ohne Sieg sorgten am 19. Spieltag der Vorsaison gerade einmal für zwei Zähler Vorsprung vor der Gefahrenzone, doch der Albtraum sollte sich wiederholen – Klauß schaffte die Trendwende, sodass die FCN-Fans zuletzt froh waren, als der Übungsleiter seine Vertragsdauer über das Saisonende hinaus bestätigte. Auch Hecking sieht der Entwicklung im "Kicker" mit Freude entgegen: "Es ist viel Positives zu sehen." Allen voran die Tatsache, dass der Club dieses Jahr weit weg vom Abstiegskampf stehen – mit 27 Punkten nach nur 16. Spieltagen.

Entwicklung nicht abgeschlossen

"Wir sind mitten in einem Prozess", hielt Hecking dennoch fest, dass der FCN noch nicht am Ende des Weges angekommen sei. Auch weiterhin sei Geduld gefordert, um den Club wieder für größere Ambitionen fit zu machen. "Es ist eine gewisse Erwartungshaltung da, mit der wir leben müssen", fügte der Sportvorstand hinzu, denn nach der 2:3-Niederlage gegen St. Pauli hieß es, der FCN sei im "Niemandsland der Tabelle" angekommen. Angesichts der guten Entwicklung will Hecking darin nichts Negatives sehen. Elf Punkte fehlen dem Club noch, um zumindest schon einmal die Bilanz der Horrorsaison vor zwei Jahren zu überbieten.