• Facebook
  • Twitter

FCSP: Luhukay hat die Qual der Wahl im Sturm

Schon früh in der Saison ereilte den FC St. Pauli ein enormes Verletzungspech, sodass die Personaldecke in der Sturmspitze zwischenzeitlich sehr dünn wurde. Das Lazarett lichtet sich und plötzlich hat Trainer Jos Luhukay die Qual der Wahl – und setzt damit seinen Top-Torjäger damit möglicherweise auf die Bank.

Top-Scorer im Wartestand

Vier Treffer gelangen Dimitrios Diamantakos in den ersten sieben Spielen, dazu legte der Grieche noch zwei weitere Tore für seine Kollegen auf. Zu Saisonbeginn war der 26-Jährige der einzige gelernte Mittelstürmer, auf den Trainer Jos Luhukay zurückgreifen konnte – Landsmann Henk Veerman fehlte wegen eines Kreuzsbandrisses und Neuzugang Borys Tashchy laborierte an einem Muskelbündelriss aus der Vorbereitung. Der Verein legte mit Viktor Gyökeres nach, weil inzwischen auch Diamantakos wegen muskulärer Probleme fehlte – nun bekommt Luhukay die Qual der Wahl, denn mittlerweile stehen ihm vier Mittelstürmer wieder zur Verfügung.

"Zu 99,99 Prozent fit"

"Ich habe mit Veerman und Tashchy Spieler, die müssen spielen", erklärte der niederländische Trainer gegenüber der "Bild"-Zeitung. Immerhin: Vor seinem Kreuzbandriss war Veerman mit sechs Toren und fünf Vorlagen in 16 Spielen absolute Stammkraft beim FCSP. Auch Borys Tashchy empfahl sich ebenfalls mit zwölf Zweitliga-Toren in seiner Karriere. Deshalb muss Luhukay nun möglicherweise auch Diamantakos auf die Bank setzen, sollte der Stürmer rechtzeitig fit werden: "Normalerweise kann er zu 99,99 Prozent für das Darmstadt-Spiel wieder eine Alternative sein." Für welchen Angreifer sich Luhukay letztlich entscheiden wird, ist offener denn je.