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FCSP wieder am Boden: "Eigentlich auf Augenhöhe mit Fürth"

© imago images / Zink

Der FC St. Pauli taumelt nach der 0:3-Niederlage in Fürth wieder dem Tabellenkeller entgegen. Die Deutlichkeit der Pleite ärgerte die Kiezkicker nach der Partie, weil alle drei Treffer erst in den letzten Minuten der Halbzeiten fielen – bis dahin seien die Hamburger auf Augenhöhe gewesen.

"Fürth war eiskalt vor dem Tor"

"Ich glaube, das Ergebnis spiegelt nicht genau das wider, was auf dem Platz zu sehen war", legte sich FCSP-Kapitän Daniel Buballa schon kurz nach der 0:3-Niederlage gegen Fürth fest, dass Spielgeschehen nicht so eindeutig gewesen war. Auf der Homepage der Kiezkicker betonte der Außenbahnspieler: "Wir waren eigentlich auf Augenhöhe mit Fürth." Bis auf die drei Gegentreffer.

Branimir Hrgota leitete in der 43. Minute per Distanzschuss das Ärgernis ein, in der 86. und 90. Minute erhöten Jamie Leweling und Daniel Keita-Ruel für die Fürther. "Das Problem ist nur, dass wir viel zu oft in Konter reingelaufen sind. Das darf uns so nicht passieren", analysierte Buballa den Spielausgang, der zur fünften Auswärtsniederlage der Hamburger führte. Insgesamt konnte St. Pauli noch keinen Sieg auf fremdem Platz einfahren, was dieses Mal am Gegner lag: "Fürth hat das dann gut ausgespielt und war eiskalt vor dem Tor."

Kritisch Worte von Himmelmann

Am Samstag werden die Hamburger den VfB Stuttgart empfangen, dann wollen sie anders auftreten. "Letztendlich waren wir heute nicht abgeklärt genug. Wir haben jetzt drei Tage Zeit, um die Köpfe wieder hochzunehmen und dann vor eigenem Publikum gegen Stuttgart zu spielen", kündigte Buballa an, zuhause durfte der FSCP immerhin schon 17 Punkte bejubeln.

Im Detail muss es dafür aber besser werden, als die Augenhöhe gegen Fürth. Torwart Robin Himmelmann sprach Klartext: "Wir hatten nur wenige Aktionen, wo der Ball mal über mehrere Stationen zirkuliert ist und wir mal in die Tiefe gekommen sind und Zweikämpfe im entscheidenden Bereich gewonnen haben." Man habe dem Gegner "zu viele Räume" gegeben und "keinerlei Spielkontrolle" gehabt. In der zweiten Halbzeit hätte das Team die Vorgaben dann aber besser umgesetzt. Himmelmann blieb seiner kritischen Linie treu: "Aber wenn man die 90 Minuten sieht, hätten wir es wohl auch nicht verdient gehabt." Ein Weckruf für den FSCP?