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Fiel hilft viel? Dresden will den Turnaround

Wenn Dynamo Dresden am kommenden Sonntag auf den VfL Bochum trifft, dann heißt diese Partie auch, dass sich die beiden Tabellenschlusslichter der Zweitliga-Tabelle treffen – bezogen auf die Begegnungen des Jahres 2019. Und so gilt es für beide Mannschaften den jüngsten Negativlauf zu stoppen. Bei Dynamo Dresden soll Neu-Trainer Christian Fiel für den Aufschwung sorgen. Und sein Verteidiger Sören Gonther fordert vor dem so wichtigen Heimspiel vor allem Geschlossenheit bei Team und Fans.

"Finalatmosphäre muss her"

Der abstiegskampferbobte Innenverteidiger wünsch sich gegenüber der Bild eine echte Endspielatmosphäre: "Ich wünsche mir, dass wir die Bochumer mit dem ganzen Stadion zusammen bekämpfen, als wenn es das letzte Spiel wäre und um alles gehen würde. Das ist die einzige Einstellung, die jetzt zählt.“ Dennoch warnt der 32-jährige auch davor, die Situation in der Hektik des Zweitligaalltags übermäßig zu dramatisieren: „Es ist völlig fehl am Platz, von Angst und Horrorszenarien zu sprechen. Wir haben eine gute Ausgangslage verspielt, jetzt geht‘s darum, das Punktepolster zu retten.“

Knotenlöser dringend gesucht

Genau darum soll es gegen den VfL Bochum nach zuletzt 410 torlosen Minuten und bereits fünf Partien ohne Erfolgserlebnis gehen. Der viel zitierte "Dosenöffner" muss her – oder wie es Gonther beschreibt: „Eine Führung wäre der berühmte Knotenlöser. Ein Tor kann viel auslösen in der Mannschaft.“ Und wohl auch bei den zuletzt völlig bedienten Fans der Sachsen – diese hatten bei der Partie in Darmstadt (0:2) bereits weit vor Spielschluss den Block verlassen und ihnen ruft Sören Gonther nun unmissverständlich zu: „Wenn wir uns untereinander auch noch zerfleischen, tun wir allen, die mit uns da unten stehen, einen riesigen Gefallen! Ich weiß, dass wir es schaffen, aber nur mit den Fans zusammen.“