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Fix! Abwehrspieler Ritzka wechselt ans Millerntor

© IMAGO / Dünhölter SportPresseFoto

Es hatte sich bereits angedeutet, nun ist der Wechsel von Lars Ritzka zum FC St. Pauli offiziell bestätigt. Der Abwehrspieler wagt somit den Sprung von der 3. Liga ins Unterhaus, um seine sportliche Entwicklung zu fördern. Am Kiez wird er mit Leart Paqarada um die Rolle des Linksverteidigers kämpfen.

Erfolgreiche Jahre in Verl

Innerhalb von zwei Jahren beim SC Verl gelang Lars Ritzka zunächst der Aufstieg in den Profi-Fußball, anschließend der mehr als souveräne Klassenerhalt mit dem vermeintlich kleinen Sportclub. Nun schließt sich der 23-Jährige ablösefrei dem Kiezklub an. "Wir sehen Lars noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung, daher freuen wir uns sehr, dass er sich für den FC St. Pauli entschieden hat", gab Sportchef Andreas Bornemann den gelungenen Transfe am Montagvormittag bekannt.

Der Linksverteidiger wird künftig den Konkurrenzkampf zu Leart Paqarada suchen, nachdem der FCSP seinerseits Ex-Kapitän Daniel Buballa auf der Position abgeben wird. Für Ritzka ist der nächste Schritt in seiner Karriere damit perfekt: "Ich bin überglücklich, dieses Angebot bekommen zu haben und einen weiteren Schritt in meiner sportlichen Entwicklung gehen zu können."

"Im Profifußball etablieren"

Von 2014 bis 2019 kickte der 23-Jährige in sämtlichen Jugend- und Nachwuchsmannschaften von Hannover 96, ehe er sich für ein Engagement in Verl entschied. "Lars hat in den vergangenen beiden Jahren nachgewiesen, dass er alles mitbringt, um sich im Profifußball zu etablieren", beobachtete auch FCSP-Cheftrainer Timo Schultz die positive Entwicklung bei den Ostwestfalen. Nicht zuletzt deswegen traute der Coach seinem neuen Schützling den Sprung in die 2. Bundesliga zu: "Mit ihm bekommen wir einen Spieler dazu, der konstant seine Leistungen abruft und uns so mehr Optionen und Konkurrenz in der Defensive verschafft."

Ritzka ist am Millerntor der zweite externe Neuzugang nach Torhüter Nikola Vasilj (Zorya Lugansk). Mit Eric Smith (KAA Gent) verpflichtete St. Pauli zudem einen defensiven Mittelfeldspieler, der das letzte Halbjahr bereits auf Leihbasis am Millerntor absolvierte. Zwei eigene Leihspieler – nämlich Kevin Lankford und Florian Carstens – wurden unterdessen fest an den SV Wehen Wiesbaden verkauft.