Fortuna Düsseldorf: Funkel hofft auf Gnade für Neuhaus

Es sollte ein besonderes Spiel werden und es wurde ein besonderes Spiel. Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel erlebte am letzten Wochenende sein 250. Zweitligaspiel an der Linie. Gespickt war es mit einer Menge Emotionen, viel Nachspielzeit und einem unsicheren Schiedsrichter.
Schiedsrichter in Kritik
"So was habe ich in 27 Jahren als Trainer nicht erlebt. So einen unsicheren Schiedsrichter, der so viele Dinge falsch interpretiert hat. Er hat die Kontrolle nie richtig gehabt und im Laufe des Spiels immer mehr verloren. Und Entscheidungen getroffen, die kein Mensch nachempfinden kann", echauffierte sich Funkel nach dem Spiel im "Kicker". Auslöser dieser Aussage war nicht nur der gegebene Elfmeter in der sechsten Minute der Nachspielzeit für Heidenheim, sondern u.a. auch das Duell zwischen Fortune Neuhaus und dem Heidenheimer Wittek.
Werden Wittek und Neuhaus nachträglich gesperrt?
Vor dem entscheidenden Elfmeter kam es zur Rudelbildung, bei der Neuhaus und Wittek aneinandergerieten. Das Nachtreten des Düsseldorfers und den Kopfstoß des Heidenheimers übersah Schiedsrichter Lasse Koslowski. Nun droht beiden ein Nachspiel – der DFB könnte ermitteln. Funkel hingegen hofft auf Gnade für seinen Schützling: "Vielleicht muss man auch die Situation des Schiedsrichters mitbeurteilen, der jeglichen Faden verloren hat und überhaupt nicht mehr eingeschritten ist“, so der Jubilar zur "Bild". Dennoch bleibt der verdiente Punktgewinn für Heidenheim festzuhalten, dies sah auch Funkel so: "Der Punkt für Heidenheim war absolut verdient!"