Frankfurt-Sieg in Nürnberg: Ausgerechnet Balitsch
Mit 1:0 setzte sich der FSV Frankfurt am Samstag beim Bundesliga-Absteiger Nürnberg durch und verschärfte somit die brisante Lage beim FCN. Die Favoritenrolle bei diesem Spiel fiel ganz klar dem Absteiger Nürnberg zu, die Unsicherheit nach einem verpatzten Saisonstart dürfte allerdings groß sein. Der FSV braucht die drei Punkte um sich in der Tabelle zu festigen und Abstand von den Abstiegsplätzen zu halten. In diesem Spiel konnten sich beide Mannschaften Selbstvertrauen holen, um die restlichen Spiele in der 2. Liga gut zu bestreiten. Der Favorit wurde seiner Rolle nicht gerecht, nach einem Treffer vom Ex-Nürnberger Hanno Balitsch in der 29. Minute gingen die Bornheimer in Führung, der Treffer brachte den Sieg. Doch sind die drei Punkte für den FSV verdient?
Möhlmann: „glücklich, aber nicht unverdient gewonnen“
Zu Anfang waren die Gastgeber besser, hatten gute Chancen wie den Elfmeter, der von Klandt toll gehalten wurde. Die Anfangsphase gehörte den Franken, die Hessen hielten sich zunächst zurück. Doch nach dem Tor vom ehemaligen Nürnberger Hanno Balitsch, der sein erstes Spiel für den FSV absolvierte, wurde die Unsicherheit bei den Franken auf die Spitze getrieben. Das Nürnberger Spiel fand nicht mehr statt, der FSV bestimmte die Partie. Nach der Halbzeit sah es schon besser aus bei den Gastgebern, jedoch fanden sie immer noch nicht zurück in die Partie. Zum Ende hin hatten die Gastgeber die eine oder andere gute Chance, diese wurden aber nicht genutzt. In einem Spiel mit wenig Höhepunkten stand es am Ende 1:0 für die Gäste, die damit den ersten Dreier dieser Saison holen. Trainer Benno Möhlmann betonte auf der Pressekonferenz nach dem Auswärtssieg, man habe glücklich, aber nicht unverdient geworden. Die Mannschaft habe gut zusammengespielt und wenig Torchancen für die Nürnberger zugelassen. Es gäbe allerdings Verbesserungswürdigkeiten.“
Fazit
Das Spiel des FSV sah schon deutlich besser als zum Beispiel beim Pokalspiel in Siegen, in der Abwehr gab es kaum Fehler und auch die Offensive stimmte zum Teil. Im Grunde war der Trainer mit seiner Mannschaft zufrieden, man kann damit rechnen dass beinahe die selbe Mannschaft gegen Leipzig am Freitag auflaufen wird, die Verletzten Alexander Huber und Björn Schlicke könnten möglicherweise wieder zur Mannschaft dazustoßen.
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