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Für 1,1 Millionen Euro: Einbau der neuen Hansa-Rasenheizung beginnt

IMAGO / Andre Gschweng

Mit einem 1:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig hat sich der F.C. Hansa Rostock mit Neu-Trainer Patrick Glöckner erfolgreich in die Winterpause verabschiedet. Dennoch ist der Klub weiterhin in einer schwierigen sportlichen Lage. Das gleiche gilt für die wirtschaftlichen Gegebenheiten an der Ostsee. Deshalb wird nun mit dem Einbau der neuen Rasenheizung begonnen, die auf lange Sicht zu Einsparung führen soll.

Maßnahmen Ende Januar komplett abgeschlossen

Ganze 26 Jahre kam die Kogge mit der alten Rasenheizung aus. Nun ist es Zeit für eine neue, moderne und damit auch wesentlich sparsamere. Doch erst einmal muss der Klub finanziell in Vorleistung gehen, denn die neue Rasenheizung kostet stolze 1,1 Millionen Euro. Durchgeführt werden die Baumaßnahmen von einer Firma für Sportstättenbau aus Baden-Württemberg, weiß der NDR.

Durch die moderne Technik soll der Energieverbrauch auf lange Sicht mehr als halbiert werden. Bis Weihnachten – so der Plan – sind die Hauptarbeiten unter dem Rasen fertig gestellt. Bis Ende Januar sollen alle Maßnahmen abgeschlossen und der Einbau fertig sein. Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV am 5. Februar wird die neue Rasenheizung erstmals zum Einsatz kommen, wenn es zu keinen Verzögerungen kommt.

Nicht der einzige Schritt für Sparmaßnahmen

Weitere Maßnahmen, um Wärme einzusparen, sind unter anderem die Umstellung auf LED und die Installation von Bewegungsmeldern. Auch die Solaranlage auf dem Dach soll effizienter eingesetzt, in der Zukunft bis zu 40 statt der bisherigen 20 Prozent genutzt werden, um den Bedarf abzudecken. Um weiter Geld einzusparen, greift die Kogge auch noch zu weiteren Schritten.

Denn dem Klub ist die finanziell angespannte Lage bewusst. Um über 20 Prozent wurden die Ticketpreise bei Hansa vor der Saison angehoben. Es war ein Schritt, um steigende Kosten abfedern zu können. Doch die Bedingungen haben sich bekanntermaßen in den vergangenen Monaten so zugespitzt, dass dies allein nicht mehr ausreicht.