"Für die Derby-Niederlage rehabilitieren": HSV will Sieg einfahren

Die Derby-Niederlage steckt dem Hamburger SV noch in den Knochen, aber schon am Sonntag (13:30 Uhr) kann sich das Team von Cheftrainer Tim Walter wieder in eine gute Ausgangslage spielen - mit einem Sieg gegen Darmstadt. Den Gegner gilt es jedoch trotz schwierigem Saisonstart nicht zu unterschätzen, wie gerade der letzte Auftritt der Lilien bewies.

Torhüterfrage offen?

Die erste Niederlage der Saison fügte ausgerechnet der FC St. Pauli dem ewigen Rivalen im innerstädtischen Duell zu. Das schlägt beim HSV naturgemäß auf die Stimmung. "Natürlich ist es unsere Aufgabe, uns für die Derby-Niederlage zu rehabilitieren, auch wenn das so richtig erst im Rückspiel möglich sein wird", kündigte HSV-Coach Tim Walter für das anstehende Match gegen Darmstadt an. "Zumindest wollen wir unseren Fans unbedingt einen Sieg gegen Darmstadt schenken. Dafür haben wir in dieser Woche viel gearbeitet, den Fokus auf die neue Aufgabe gelegt und die Spieler haben mit extrem großer Leidenschaft trainiert", so Walter.

Die Trainer beobachtet, wie sein Team für ihre Ziele derzeit an einem Strang zieht. Der 45-Jährige zeigte Zuversicht: "Die Mannschaft setzt unsere Prinzipien gut um, damit sind wir grundsätzlich zufrieden. Aber es zeichnet uns aus, dass wir mehr wollen. Denn mehr geht immer." Wer im Heimspiel gegen Darmstadt zu dieser Mannschaft in der Startelf gehören wird, ließ sich Walter natürlich offen. Genauso scheint das Rennen im Kasten nun neu eröffnet zu sein, denn das Torwarttrio ist endlich komplett: "Auch Marko Johansson ist voll dabei und macht eine sehr gute Figur, ebenso wie die anderen Torhüter auch."

"Wahres Leistungsvermögen gezeigt"

Wer das Ticket für Darmstadt bekommt, blieb damit unbeantwortet. Klar ist, dass der HSV auf einen Gegner treffen wird, der nach schwierigem Start mit neuer Stärke antritt. "Darmstadt hatte Corona-bedingt zu Saisonbeginn viele Ausfälle zu beklagen, die aber Stück für Stück zurückkehren. Zuletzt gegen Ingolstadt haben die Darmstädter auch ihr wahres Leistungsvermögen gezeigt", erklärte Walter. Unterschätzen wolle man den Gegner deshalb nicht, schließlich würde jeder Gegner "in dieser sehr engen Liga" herausfordernd sein. Die Basis für den Erfolg will Walter daher im eigenen Auftreten legen: "Darmstadt kommt mit Wucht, viel Physis, großer Präsenz und wird die Chance im schnellen Umschaltspiel suchen." Deswegen müsse der HSV "jederzeit hellwach sein" - was Konzentration und Leidenschaft erfordern wird.

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