• Facebook
  • Twitter

Fürths Wittek: Verlängerung oder Winter-Transfer?

© imago images / Zink

Wer wird sich im kommenden Jahr ins Rampenlicht der SpVgg Greuther Fürth spielen können? Drei Profis strich die Sportliche Leitung des Klubs aus dem Kader für das Trainingslager in Belek bereits, während ein weiterer Kandidat erst noch von einem Verbleib überzeugt werden muss.

Parker und Abouchabaka können gehen

Am Sonntag reisen die Profis von der SpVgg Greuther Fürth mit Cheftrainer Stefan Leitl in das türkische Trainingslager nach Belek. Zumindest die meisten. Daniel Steininger wurde bereits für ein Probetraining beim 1. FC Magdeburg freigestellt und kann den Klub im Winter verlassen. Ähnlich verhält es sich nach "Kicker"-Informationen bei Shawn Parker und Elias Abouchabaka. Der US-amerikanische Mittelstürmer galt einst in Mainz als vielversprechendes Talent, konnte sich aber nach Engagements in Augsburg und Nürnberg auch bei den Fürthern nicht durchsetzen – immer wieder warfen ihn auch Verletzungen zurück.

Immer noch als Talent gilt Abouchabaka, der aus der Schmiede von RB Leipzig ins Frankenland kam. Anderthalb Jahre nach seinem Wechsel zu den Kleeblättern stehen 32 Spiele, sieben Tore und fünf Vorlagen in der Vita des 19-Jährigen – allesamt aber für die Regionalliga-Mannschaft. Für die Profis gab es letztes Jahr nur zwei Kurzeinsätze in der Liga.

Witteks Zukunft offen

Anders verhält es sich bei Maximilian Wittek. Der Linksverteidiger gehört zu den Stammkräften des Klubs, wurde aber im letzten Spiel des Jahres suspendiert. Wittek habe "einen Spaß gemacht hat, den wir nicht als Spaß empfunden haben", erklärte Sportchef Rachid Azzouzi gegenüber "Nordbayern" und erklärte dabei auch, dass sie den Abwehrspieler gerne halten würden – unter den richtigen Voraussetzungen: "Er kennt sein Standing bei uns. Aber er weiß auch, dass von ihm wieder mehr kommen muss."

Im vergangenen Sommer war der englische Premier League-Absteiger Huddersfield Town an Wittek interessiert, doch der Wechsel zerschlug sich, weil der Abwehrspieler dort nicht hinwollte. Weil bei dem 24-Jährigen auch keine Vertragsoption mehr besteht, ist daher auch ein Wechsel im Winter jetzt nicht mehr ausgeschlossen. Azzouzi vielsagend: "Wenn es schwer wird zu verlängern, dann müssen wir darüber nachdenken bei Maxi."