"Ganz sicher": Dufner stärkt VfL-Coach Hecking den Rücken

Der VfL Bochum hat die dritte Niederlage im vierten Spiel kassiert. Die Mannschaft von Dieter Hecking befindet sich nach dem Bundesliga-Abstieg immer noch in der Findungsphase, wie auch Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner festhielt. Aufarbeitung steht in der Länderspielpause an - und danach geht es "ganz sicher" mit Cheftrainer Hecking weiter.

"In Ruhe nacharbeiten und Dinge justieren"

Unter Dieter Hecking kämpfte eine totgesagte Mannschaft in der letzten Bundesliga-Saison bis zum Schluss um den Klassenerhalt. An der Castroper Straße war deshalb schnell klar, dass der erfahrene Cheftrainer auch für den Wiederaufbau im Unterhaus bleiben soll. Doch im letzten Heimspiel gegen Münster kassierte der VfL bereits die dritte Niederlage im vierten Liga-Spiel - und rutscht auf den Abstiegs-Relegationsplatz ab. "Wir haben uns nicht so richtig gefunden. In den entscheidenden Momenten spielen wir blöde Fehlpässe und kommen dadurch nicht in unsere Aktionen. Wir haben zu wenige Torchancen und kassieren irgendwann Gegentore", analysierte Sportchef Dirk Dufner das letzte Spiel bei "Sky".

Ein Problem, mit dem sich Hecking in der Länderspielpause befassen muss. Am Cheftrainer gibt es in der Bochumer Führungsetage keine Zweifel, sodass es in zwei Wochen "ganz sicher mit Dieter Hecking" weitergehen wird, wie Dufner betonte. Der Sportchef kündigte an: "In der Pause können wir in Ruhe nacharbeiten und Dinge justieren."

Alfa-Ruprecht vor Wechsel nach Bochum

Bochum befindet sich offenkundig noch in der Findungsphase. Inklusiver aller Leih-Zugänge und -Abgänge sowie Verschiebungen innerhalb der VfL-Mannschaften gab es 18 Zugänge und 19 Abgänge im Bochumer Kader. Dufner verwies daher auf die Balance, die der Mannschaft noch fehlte. "Wir wollen oben mitspielen, gleichzeitig aber die Mannschaft stark verjüngen. Vielleicht bringen manche erfahrene Spieler derzeit noch nicht ganz die Leistung", so der Sportchef. Möglicherweise wird der VfL noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv, um weitere Baustellen zu beheben.

Gerade nach dem Abgang von Stürmer Moritz Broschinski zum FC Basel scheint Dufner noch jemanden für die Offensive zu suchen, der "ein bisschen mehr Tempo und ein bisschen mehr Torgefahr" mitbringen wird. Laut "kicker"-Informationen könnte Bayer-Talent Farid Alfa-Ruprecht ein Thema sein. Die Werkself hatte den Rechtsaußen in diesem Sommer selbst erst von Manchester City geholt und könnte den 19-Jährigen nun zwecks Spielpraxis verleihen. Am Samstag soll Alfa-Ruprecht den Medizincheck an der Castroper Straße absolviert haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"