Geldstrafe: FC St. Pauli und der Karlsruher SC zur Kasse gebeten
Zwei weitere Vereine wurden vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für das unsportlichen Verhalten ihrer Anhänger verurteilt. So müssen der Karlsruher SC und der FC St. Pauli zusammen eine Geldstrafe in Höhe von 23.700 Euro zahlen. Im Fall der Kiezkicker summieren sich sogar zwei Strafen.
60 Tennisbälle in Braunschweig geworfen
Das DFB-Pokalspiel der Karlsruher gegen den 1. FC Saarbrück zeigt finanzielle Nachwehen. Insgesamt 22 pyrotechnische Gegenstände wurden beim Pokal-Aus der Badener von den KSC-Anhängern im Saarland gezündet, weshalb sich eine Geldstrafe in Höhe von 13.200 Euro ergibt. Einen Teil dieser Summe, nämlich 4.400 Euro, kann der Verein für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies ist gegenüber dem DFB nachzuweisen.
Beim FC St. Pauli kommt eine Summe von 10.500 Euro zusammen. Nach dem torlosen Remis im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf wurden fünf Becher in Richtung des Schiedsrichterteams geworfen, was eine Strafe nach sich zieht. Auch beim 1:1-Unentschieden in Braunschweig fielen die Hamburger durch den Einsatz von mindestens 60 Tennisbälle auf, die auf das Spielfeld geworfen wurden. Durch die Protestaktion der FCSP-Anhänger wurde das Spiel für 45 Sekunden unterbrochen. Beide Teams stimmten den jeweiligen Urteilen bereits zu.