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Geldstrafen für Pyrotechnik: Union und Ingolstadt müssen zahlen

Der 1. FC Union Berlin muss eine Geldstrafe in Kauf nehmen, die in anderen Ligen bereits als Ablösesumme genutzt werden könnte: Zu einer Summe von 29.300 Euro wurden die Eisernen am Donnerstag vom DFB verurteilt. Auch der FC Ingolstadt muss zahlen, bei denen jedoch nur zwei Anhänger im Besitz von Pyrotechnik waren.

Union-Strafe für zwei Vergehen

Der 1. FC Union Berlin wird gleich für mehrere Vergehen bestraft: Zum einen gab es in der Partie gegen den FC Erzgebirge Aue Vorfällge mit Pyrotechnik. Kurz nach dem Seitenwechsel in der Partie wurden im Zuschauerbereich erstmals bengalische Feuer gezündet, der DFB geht von 40 Gegenständen aus. Im weiteren Verlauf der Partie wurden acht weitere Nachzügler gezündet – pro Pyrofeuer zahlt ein Zweitligist 600 Euro.

Zum anderen wird ein Becherwurf in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten aus der Partie gegen den 1. FC Köln geandet. Dort sollen zwei Becher auf den Unparteiischen gerichtet sein: Weitere 500 Euro. In Summe macht das für die Eisernen einen Gesamtbetrag von 29.300 Euro für die zwei Fälle eines unsportlichen Verhaltens. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes teilte dem Zweitligisten diese Entscheidung am Donnerstag mit, der Verein stimmte den Urteilen bereits zu.

1.200 Euro Strafe für Ingolstadt

Außerdem wurde der FC Ingolstadt zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt: Bei der Partie der Schanzer gegen die SpVgg Greuther Fürth wurden ebenfalls zwei bengalische Fackeln entzündet. Auch in diesem Fall stimmte der Verein bereits zu, womit insgesamt 30.500 Euro an Strafen an den DFB fällig werden – der Großteil davon aufgrund von Pyrotechnik.