Ginczek, Kownacki, Klarer und Co: Fortunas personelle Fragezeichen

Mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg startet Fortuna Düsseldorf am 27. Januar in die Rückrunde. Am 2. Januar beginnt für die Rheinländer die Vorbereitung darauf. Doch beim ambitionierten Klub gibt es wenige Tage vor dem Auftakt noch einige personelle Fragezeichen mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate.

Spannung in der Zentrale, Ginczek vor Rückkehr

Mit Christoph Klarer, Jordy de Wijs, Andre Hoffmann und Tim Oberdorf hat Trainer Daniel Thioune vier nominelle Innenverteidiger zur Auswahl. Zuletzt waren Klarer und Oberdorf gesetzt, da Kapitän Hoffmann und auch de Wijs verletzungsbedingt pausieren mussten. Allerdings fehlte auch Klarer in der jüngsten Vergangenheit, weil er sich an der Nase operieren ließ. Einem Einsatz gegen den FCM sollte dies aber nicht im Wege stehen. Interessant wird auch, wie sich der vermeintliche Poker zwischen Düsseldorf und dem FSV Mainz entwickelt, der den österreichischen Abwehrspieler auf dem Zettel haben soll. Es bleibt also spannend in der Abwehrzentrale, ob sich die "Oldies" de Wijs und Hoffmann ihren erhofften Stammplatz zurückerobern können. 

Auch auf der Linksverteidigerposition musste die Fortuna, als Siebter sieben Punkte hinter Platz drei, einen Ausfall hinnehmen. Nicolas Gavory war gesetzt, fehlte dann eine Partie wegen einer Rippenprellung, setzte anschließend zwei Spiele krank aus und riss sich dann auch noch eine Sehne im Oberschenkel. Wenn überhaupt, kehrt der Franzose erst Ende Februar zurück. Angreifer Daniel Ginczek fehlt schon seit Anfang September, riss sich ebenfalls eine Sehne im Oberschenkel. Die Chancen könnten aber gut stehen, dass er im Februar wieder voll dabei ist und spielen kann. 

Baah und Ampomah sollen gehen

Wie Klarer ist auch Dawid Kownacki gesetzt - und bei anderen Vereinen gefragt. Der Stürmer hatte dem Klub bereits signalisiert, dass er im Sommer weg ist. Um eine Ablöse zu bekommen, müssten die Düsseldorfer den 25-Jährigen im Winter verkaufen. Doch die Ausbeute mit sieben Tore und ebenso vielen Vorlagen in 19 Spielen ist zu gut, um ihn gehen zu lassen. Lieber soll der Pole im Aufstiegsrennen helfen.

Während Kownacki gern weiter das Trikot von F95 hätte tragen dürfen, sollen Kwadwo Baah und Nana Ampomah gehen, wie die "Bild" berichtet. Baah ist vom FC Watford ausgeliehen, kam aber erst zu 62 Minuten Spielzeit in der zweiten Liga und soll vorzeitig zu seinem Stammklub zurückkehren. Ampomah - 2019 für 2,8 Millionen Euro gekommen - stand noch gar nicht auf dem Platz, fällt wegen einer Sehnenreizung aus. Fraglich, ob es Bewerber gibt, die sich den Flügelspieler leisten wollen. Würden beide gehen, würde neues Geld freiwerden, das für Transfers genutzt werden kann.

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