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Gjasula fehlt im HSV-Training: Verhandlungen für Wechsel?

© IMAGO / eu-images

Der SV Darmstadt 98 ließ sich zu Saisonstart zweimal abschießen – auch aufgrund der schwierigen Personallage durch die Coronafälle bei den Lilien. Möglicherweise entlastet ein Neuzugang das Team, denn mit Klaus Gjasula scheint eine neuer Sechser laut "Bild"-Zeitung im Visier zu sein. Beim HSV fehlte der 31-Jährige im Training.

Freistellung aus privaten Gründen

Mit 17 gelben Karten in der Bundesliga holte sich Klaus Gjasula einen Rekord im Dienste des SC Paderborn, ehe er an die Elbe wechselte. Viele Fans im Umfeld zeigten sich bereits damals verwundert über die Verpflichtung des 31-Jährigen, die dann auch nicht richtig funktionierte. Gjasula stand nur 15 Mal für den HSV auf dem Platz und wurde nicht der gewünschte Stabilisator im defensiven Mittelfeld. Hinzu kam schließlich noch ein Innenbandriss im Knie, der sowieso weitere Einsätze verhinderte.

Auch unter Tim Walter spielte der 31-Jährige bislang keine Rolle, als Abräumer werden Jonas Meffert und Moritz Heyer bevorzugt. Am Montag fehlte Gjasula schließlich im Spiel-Ersatz-Training, wie die "Bild" berichtet. Zunächst wurde der Sechser vom Verein aus privaten Gründen freigestellt, doch laut Bericht könnte Gjasula die Zeit wohl auch für Verhandlungen nutzen. Zeitnah soll der albanische Nationalspieler den Verein wechseln. Als Interessent wird der SV Darmstadt 98 ins Spiel gebracht.

40.000 Euro pro Monat

Bei den Lilien könnte Gjasula den abgewanderten Victor Palsson ersetzen, der den SVD aus dem defensiven Mittelfeld heraus lenkte. Für Gjasula würde das erneut eine Führungsrolle bedeuten, welche er beim HSV aus verschiedenen Gründen nie richtig ausfüllen konnte. Steine würde sein Klub ihm wohl nicht in den Weg legen, doch Gjasulas Vertrag gilt noch bis zum Ende der Saison – und mit 40.000 Euro pro Monat verdient der Sechser an der Elbe gutes Geld. In Darmstadt könnte der rustikale Abräumer dagegen schnell zum Held werden, immerhin brauchen die Lilien einen Stabilisator. Bisher kamen die Darmstädter – gebeutelt von Corona – schlichtweg unter die Räder.