Glöckners Fazit nach Hansa-Camp: "Schauen, wer ins Puzzle passt"

Elf Tage war der F.C. Hansa Rostock im Trainingslager im türkischen Belek und bereitete sich auf die Rückrunde vor, die für die Kogge mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim beginnt. Trainer Patrick Glöckner äußerte sich über das Camp inklusive der drei Testspiele und die mögliche Startelf zum Auftakt.

Noch kein abschließendes Urteil zum Kader

Drei Testspiele standen für die Kogge während des Trainingslagers an. Zum Auftakt gab es ein 6:0 gegen KS Cracovia, dem folgte ein 4:1 gegen Greuther Fürth. Der Abschluss am Samstag ging nach Führung mit 1:2 gegen die Bulgaren von ZSKA Sofia verloren. "Ich denke, dass wir hervorragend gearbeitet haben, in allen Trainingseinheiten und Testspielen – bis auf das Ergebnis am Samstag. Wir sind mit alldem, was wir vorgefunden haben, mit den Themen, die wir durchbekommen wollten, zufrieden", sagte Coach Patrick Glöckner der "Bild".

Vor der Abreise wurde von der sportlichen Leitung betont, Glöckner würde sich in der Türkei ein Bild von der Mannschaft machen, danach entscheiden, mit welchen Profis es in die Rückrunde geht und auf welchen Positionen noch nachgebessert werden muss. Dies könne er aber noch nicht sagen, "weil die Auswertung noch nicht stattgefunden hat. Da zählt nicht nur meine Meinung, sondern auch, was Manager Martin Pieckenhagen und Kaderplaner Kevin Meinhardt gesehen haben".

Noch 180 Test-Minuten

Auch in Bezug auf die unter Ex-Coach Jens Härtel suspendierten Spieler könne noch keine endgültige Aussage getroffen werden, wer "Pluspunkte sammeln konnte". Dies werde noch im Detail besprochen. "Generell kann man sagen, dass wir mit allen mit der Leistung zufrieden sind. Jetzt muss man schauen, wer am besten ins Puzzle passt."

Dabei haben sich für die Startelf schon "sechs, sieben Spieler" in den Vordergrund gespielt, "die konstant Topleistungen im Trainingslager gebracht haben. Bei dem Rest muss man schauen". Schließlich stehen auch noch zwei 90-Minuten-Tests in Posen an, bei denen jeder Profi die Zeit bekommt, "über die volle Spieldistanz zu zeigen, in welcher Verfassung er wirklich ist".

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