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Grundvoraussetzungen stimmten: SVWW verlässt Tabellenende

© imago images / Zink

Wehen Wiesbaden konnte die Rote Laterne abgeben! Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Nürnberg ist der Klub aus der hessischen Landeshauptstadt wieder an den Gegner – und damit gleichzeitig an das rettende Ufer – herangerückt. Für Trainer Rüdiger Rehm war es die Belohung für die Wiesbadener Grundtugenden.

"Alles in die Waagschale geworfen"

Fünf Mal in Folge mussten sich die Wiesbadener nicht geschlagen geben, danach gab es zwei krachende Pleiten gegen Dresden und Kiel. Eine Woche darauf sieht die Welt in der hessischen Landeshauptstadt aber wieder besser aus, denn dem Klub um Trainer Rüdiger Rehm gelang ein wertvoller 2:0-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg – einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

"Wir haben alles in die Waagschale geworfen, wollten mutig agieren und immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen", verriet Stürmer Manuel Schäffler, der schon nach vier Zeigerumdrehungen seiner Devise nachging und den frühen Führungstreffer für die Wiesbadener erzielte. Danach ging es vornehmlich um die Abwehrarbeit: "Hinten haben wir Leidenschaft und Aggressivität an den Tag gelegt. Diese Stabilität wollen wir uns zurückerarbeiten und Woche für Woche zeigen."

Rehm von 'Basics' überzeugt

Die Balance zwischen Angriff und Abwehr schien der SVWW an diesem Tag gefunden zu haben. Trainer Rüdiger Rehm zeigte sich begeistert: "Wir haben die Basics der Liga auf den Platz gebracht, sind ganz anders aufgetreten als letzte Woche, viel aggressiver und viel enger drin in den Zweikämpfen." Für einen Erfolg beim Bundesliga-Absteiger seien diese Werte die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Auftritt gewesen.

"Die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt, wir haben defensiv wieder hervorragend gearbeitet, hatten in der einen oder anderen Situation aber auch das Glück auf unserer Seite", lobte Rehm das Team, das in der Vorwoche noch sechs Gegentreffer in einer wilden Partie kassierte. Mit dem 2:0-Treffer zum Endstand markierte Daniel-Kofi Kyereh den Sieg. "Wir haben heute jedem gezeigt, dass wir es wollen und dass wir es können. Dafür wurden wir am Ende belohnt", freute sich der Youngster darüber, dass die Wiesbadener nun auch die Rote Laterne abgeben konnten – und sich damit auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren. "So müssen wir weitermachen", war daher auch Schäfflers nächste Devise.