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"Gute Stimmung haben": H96 stimmt sich für Heimkulisse ein

© IMAGO / Revierfoto

Eine Woche nach dem Saisonstart in Bremen darf sich Hannover 96 nun vor heimischem Publikum beweisen. Rund 22.500 Zuschauer sind für den Auftritt gegen Hansa Rostock zugelassen worden, sodass sich eine lange vermisste Kulisse anbahnt. Nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Rasen, will Cheftrainer Jan Zimemrmann für Stimmung sorgen.

"Mit Leistung zufrieden"

Zwei Tore hat Hannover 96 in der neuen Saison schon geschossen, doch der Treffer von Innenverteidiger Simon Falette ging dabei ins eigene Netz. Nach dem 1:1-Remis zum Start wollen die Niedersachsen somit am Samstag (13:30 Uhr) gegen den F.C. Hansa Rostock nachlegen. Die Ausgangslage scheint perfekt, denn Hannover rechnet mit reichlich Stimmung in der HDI-Arena. "Bei uns geht es darum, eine gute Stimmung zu haben, sich wohlzufühlen und zum Ende der Woche dann eine gewisse Spannung aufzubauen", ließ sich 96-Coach Jan Zimmermann vom ersten Auftritt vor Publikum seit Monaten nicht aus der Ruhe bringen. Dann wollen die Niedersachen auf dem Platz für Stimmung sorgen.

"Ich bin mit der Leistung zufrieden, die gibt den Jungs vor allem Selbstvertrauen", berichtet Zimmermann hinsichtlich des Auftaktspiels, in der Hannover sich gerade in der zweiten Hälfte von einer hungrigen Seite zeigte. Einzig die Treffer blieben aus. Doch der 41-Jährige weiß, dass es dem Gegner aus Rostock ganz ähnlich geht. "Was ich gesehen habe, war, dass sie lange Zeit besser waren als Karlsruhe. Durch zwei unglückliche Tore sind sie dann in Rückstand geraten, hätten aber auch in Führung gehen können", so Zimmermann.

Zimmermanns Mehrfach-Warnung

Entsprechend rechnet der Übungsleiter mit einem schwierigen Spiel, in dem auch die Geduld der Hannoveraner gefordert sein wird. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in die Konter laufen", mahnte Zimmermann. Ausfälle hat der 41-Jährige in seinem Kader fast nicht zu verzeichnen, nur Franck Evina (Muskelfaserriss) wird das Heimspiel verpassen. Die Warnungen vom Coach der Niedersachsen wurden dadurch allerdings nicht weniger: "Sie haben es wirklich gut gemacht, es ist eine gefestigte Mannschaft, die weiß, was sie kann und was sie nicht kann, und ihre Stärken auf den Platz bringt." Zumal der FCH mit Jens Härtel über einen Trainer verfüge, der es "immer wieder schafft, bei einer Mannschaft Konstanz herzustellen". Diese Konstanz will Hannover jedoch vorerst nicht aufkommen lassen.