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Hamburg: Amaechi soll unter Thioune liefern

© imago images / Jan Hübner

Für Xavier Amaechi soll der Trainerwechsel beim Hamburger SV auch ein persönlicher Neuanfang sein. Unter Daniel Thioune will – und soll – der Youngster in seinem zweiten Jahr an der Alster den Durchbruch schaffen.

"Entwicklung nach oben ist zu sehen“

Sportdirektor Michael Mutzel glaubt auch fest an seinen 2,5-Millionen-Euro-Transfer aus dem Vorjahr. "Wichtig ist bei jungen Spielern, dass eine Entwicklung nach oben zu sehen ist, und dem ist bei Xavier eindeutig so“, meinte Mutzel im Fachmagazin kicker über den aus der Talentschmiede des englischen Topklubs FC Arsenal stammenden Flügelstürmer.

Den Beweis allerdings dafür blieb Amaechi im ersten Testspiel der Hanseaten zuletzt gegen Drittligist Hansa Rostock schuldig. Wie schon gegen Ende der vergangenen Saison unter Thiounes Vorgänger Dieter Hecking bei einem Kurzeinsatz im Punktspiel gegen Holstein Kiel konnte der Teenager nicht überzeugen.

Voreilige Schlussfolgerungen über Amaechis Potenzial will Mutzel daraus nicht ableiten: "Das Spiel sollte kein Gradmesser sein.“

Offenbar ist Amaechis Problem die Bestätigung von guten Trainingsleistungen bei Spieleinsätzen. Seine und auch Mutzels Hoffnungen ruhen deswegen besonders auf Thiounes Fähigkeiten als Entwickler. Aus Mutzels Sicht ist die Grundlage bei dem Angreifer, der noch einen Vertrag bis 2023 am Rothenbaum besitzt, fraglos vorhanden: "Schon in der Vorsaison hat er Schritte gemacht.“

Ewerton nimmt Balltraining auf

Auf jeden Fall wieder einen Schritt nach vorne gekommen ist Ewerton nach seiner Oberschenkel-Operation durch den Einstieg ins Balltraining, wie ein Twitter-Video des Vereins am Donnerstag zeigte. Einen Tag vor dem nächsten Test gegen Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck fehlten unterdessen Jeremy Dudziak, Jan Gyamerah und Amadou Onana beim Mannschaftstraining und absolvierten stattdessen individuelle Übungen im Kraftraum.