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Hamburger SV: Ist Senkrechtstarter Alidou zu halten?

© IMAGO / Michael Schwarz

Fünf Scorerpunkt ein sechs Zweitliga-Spielen – das ist die Bilanz von Senkrechtstarter Faride Alidou beim Hamburger SV. Mehrere Bundesligisten bemühen sich mittlerweile um den Flügelspieler, denn der Vertrag des 20-Jährigen läuft am Saisonende aus. Schon jetzt haben die Elbstädter wohl nur noch Chancen auf eine Verlängerung, wenn sie kreativ werden.

Ausstiegsklausel im neuen Vertrag

In der Regionalliga Nord sammelte Faride Alidou in den letzten drei Jahren immer wieder mal Einsätze, wenn es möglich war. So kommt der 20-Jährige auf 24 Spiele, in denen ihm immerhin drei Tore und drei Vorlagen für den Hamburger SV II gelangen. Inzwischen fehlt Alidou nur noch ein Treffer, um diese Bilanz in die 2. Bundesliga zu übertragen – und das in gerade einmal sechs (!) Partien. Vor allem gegen Regensburg und Ingolstadt traf der Flügelspieler zuletzt zweimal hintereinander ins Netz. Kann der HSV das Eigengewächs mit der Bilanz überhaupt halten?

Laut "Bild"-Zeitung planen die Verantwortlichen eine kreative Lösung, denn bis zu fünf Erstligisten sollen sich bereits mit Alidous Management austauschen. Finanziell übertreffen die Bundesliga-Vereine den HSV sicherlich. Die Idee dürfte sein, dass der 20-Jährige seinen Vertrag an der Elbe mit Ausstiegsklausel verlängert. Verpassen die Hamburger beispielsweise den Aufstieg im Sommer, könnte Alidou dann per Klausel wechseln und zumindest noch eine Ablösesumme in die Kassen spülen. Aktuell würde der HSV schlichtweg leer ausgehen.

Wohlwollen und Walter für HSV

Dieser Plan wäre mit Alidous Wohlwollen gegenüber dem HSV verknüpft, immerhin könnte der 20-Jährige vermutlich schon in diesem Sommer einen Bundesliga-Vertrag unterzeichnen und wäre somit auf der sicheren Seite. Der Sprung in die Beletage wäre dann in jedem Fall gelungen – doch die Hamburger können noch sportlich argumentieren. Schließlich gilt HSV-Cheftrainer Tim Walter inzwischen als größter Förderer des Flügelspielers, dessen Perspektive im vergangenen Sommer noch wesentlich schlechter aussah. Der aktuelle U20-Nationalspieler wird sich wohl schon bald entscheiden müssen.