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Hamburger SV: Kein neuer Stand im Fall Vuskovic

IMAGO / Zink

Fast zwei Wochen sind ins Land gegangen, seitdem bekannt wurde, dass HSV-Akteur Mario Vuskovic positiv auf das Dopingmittel Epo getestet wurde. Der DFB sperrte den Kroaten vorläufig, sodass der Top-Verteidiger bereits im letzten Hinrunden-Spiel gegen den SV Sandhausen (4:2) fehlte. Das Problem: Einen neuen Sachstand gibt es seitdem nicht.

Warten auf die Öffnung der B-Probe

Es war eine Routine-Kontrolle am 16. September im Rahmen eines Training beim Hamburger SV, in der festgestellt wurde, dass Mario Vuskovic die verbotene Substanz Erythropoetin (Epo) eingenommen haben soll. Erst zwei Monate später, am 12. November 2022, einen Tag vor dem Hinrunden-Abschluss der Rothosen, ging dies Information beim HSV ein. DFB und Verein handelten prompt, Vuskovic durfte nicht das Spiel gegen Sandhausen bestreiten und auch nicht dem jüngsten HSV-Trip in die USA beiwohnen.

Des Weiteren ist davon auszugehen, dass der HSV regelkonform binnen 48 Stunden nach Eingang der positiven A-Probe in Abstimmung mit Vuskovic und Anwälten die Öffnung der B-Probe veranlasst haben dürfte. Doch dies steht offenbar noch aus! Die dafür zuständige Organisation NADA hat seit über einer Woche nichts von sich hören lassen. Der Kommunikationsfluss wäre der, dass die NADA dem DFB informiert und dieser den Befund und etwaige Konsequenzen dem HSV mitteilt.

So lange das nicht geschehen ist, gibt es Stand heute nur Verlierer, da die Beweislast nicht eindeutig ist. Der HSV und Mario Vuskovic befinden sich also weiterhin im Schwebezustand. Vor allem der Klub dürfte daran interessiert sein, schnell Klarheit zu haben, um nachfolgende Schritte einzuleiten und wirtschaftliche wie sportliche Verluste so gering wie möglich zu halten.