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Hamburger SV: "Mentalität" wichtig im Spitzenspiel gegen Aue

imago image / Jan Huebner

Mit drei Siegen ist der Hamburger SV hervorragend in die neue Saison gestartet und kann mit einem Erfolg im Nachholspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am Mittwoch (18.30 Uhr) sogar die Tabellenführung übernehmen. Die Personallage ist allerdings angespannt, auch deswegen fordert Cheftrainer Daniel Thioune jede Menge Mentalität von seiner Mannschaft gegen den Tabellen-Dritten. 

Thioune muss beim Personal etwas basteln 

Wegen mehrerer Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft hatte der FC Erzgebirge Aue nicht wie geplant am 3. Spieltag beim Hamburger SV zum Auswärtsspiel antreten können, nun wird die Begegnung am Mittwochabend (18.30 Uhr) nachgeholt. Dabei kann der Partie vorneweg ohne schlechtes Gewissen das Prädikat "Spitzenspiel" zugeordnet werden, schließlich holten die Hanseaten in drei Spielen die maximale Punkteausbeute und Aue mit der gleichen Anzahl an absolvierten Partien deren sieben. Die Zuschauer an den Fernsehgeräten und die 1.000 zugelassenen Fans im Volksparkstadion erwartet vermutlich also eine richtig spannende Begegnung.

Dabei hat der Hamburger SV allerdings mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Zwar konnten Tim Leibold, David Kinsombi und Josha Vagnoman zu Wochenbeginn schon wieder am Training teilnehmen, für das Aufeinandertreffen mit Aue seien sie aber noch keine Option, verriet Trainer Daniel Thioune im Vorfeld. Zudem ist Abwehrchef Toni Leister nach seiner Notbremse gegen die SpVgg am vergangenen Wochenende für zwei Spiele gesperrt worden. Und Jeremy Dudziak hat eine Schulterverletzung erlitten, die eine größere Belastung bisher noch nicht wieder möglich mache. "Für morgen sieht es nicht gut aus, so dass er gegen Aue wohl keine Rolle spielen wird. Da bleibt nur eine kleine Restchance", so Thioune.

"Es geht nur über den Faktor Mentalität" 

Entsprechend kommt auf den HSV ein hartes Stück Arbeit vor, der Kampf gehört für den Trainer aber ohnehin zu den Grundtugenden seiner Spieler. "Wenn ich eine Mannschaft übernehme, sollte man immer über das Team sagen, dass sie alles reinhauen", sagt der 46-Jährige und verweist an dieser Stelle darauf, dass sein Team bereits gegen Fürth eine ganze Halbzeit lang in Unterzahl gespielt und den knappen 1:0-Vorsprung dort auch über die Zeit gebracht habe. "Dann geht es nur über den Faktor Mentalität. Das darf und muss aber auch unser Anspruch sein, dass wir uns in alles reinhauen und das Tor mit allen Spielern sichern", sagt Thioune, der mit seiner Mannschaft bei einem Sieg auf Platz eins der Tabelle springen würde.