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Hannover 96: Chance bei Hult und Gewissheit bei Hübers?

© imago images / Joachim Sielski

Hinter Timo Hübers und Niklas Hult stand bereits die gesamte Woche ein Fragezeichen. Beim Innenverteidiger hat 96-Cheftrainer Kenan Kocak nun nahezu Gewissheit, dass es nicht für die Partie gegen Aue reichen wird. Der schwedische Abwehrspieler war dagegen wieder im Training – aber mit Vorsicht.

"Kleine Chance besteht noch"

Das Knie von Timo Hübers macht weiterhin Probleme, ein Bluterguss beim Innenverteidiger ist noch nicht abgeklungen. Der Einsatz des 24-Jährigen, der bereits zwei Kreuzbandrisse in seiner Karriere verkraftet hat, am kommenden Wochenende steht auf der Kippe. Dabei hat Hannover 96 nach der 1:4-Pleite gegen Fürth wieder etwas gutzumachen. Immerhin bei Niklas Hult besteht etwas Hoffnung.

"Wir dürfen nicht so optimistisch sein, was Hult angeht. Eine kleine Chance besteht noch", bremste Cheftrainer Kenan Kocak die Euphorie in der "Bild"-Zeitung zwar, aber wenigstens war der schwedische Außenbahnspieler am Donnerstag im Training. Nach auskurierten Oberschenkelproblemen konnte Hult allerdings auch nicht das komplette Programm mitmachen.

Muroya und Ochs als Alternative

Das Abschlusstraining am Freitag wird Aufschluss darüber geben, ob Hult einsatzfähig sein wird. Der Linksverteidiger, der vor der Saison ablösefrei von AEK Athen nach Niedersachsen kam, spielte sich schon in kurzer Zeit auf seiner Abwehrseite fest. Gegen Fürth vertrat Sei Muroya den Schweden, lieferte aber keine überzeugende Leistung ab. Dennoch wäre Muroya auch gegen Aue wieder ein Ersatzkandidat. Andernfalls könnte Offensivspieler Patrick Ochs nach hinten rücken, wie es auch Kingsley Schindler auf der rechten Seite macht. Für Hübers wird wohl Marcel Franke spielen.