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Hannover bleibt hart: Kein Werder-Wechsel für Ducksch

© IMAGO / Lobeca

Vier Angreifer hat der SV Werder Bremen in diesem Transferphase bereits abgegeben. Nun sucht Sport-Geschäftsführer Frank Baumann nach einer passenden Option für das Sturmzentrum an der Weser. 96-Stürmer Marvin Ducksch wird es nicht – denn Hannover schob dem Wechsel einen Riegel vor. Eine kolportierte Forderung von rund 2,5 Millionen Euro gibt es daher nicht.

"Wir fordern gar nichts"

Mit 30 Scorerpunkten in der Saison 2017/18 schoss Marvin Ducksch die KSV Holstein Kiel beinahe zum Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga. Sein Trainer war damals Markus Anfang, der den Stürmer nun offenbar gerne nach Bremen lotsen würde. Auf "Bild"-Anfrage ließ Ducksch das Interesse unkommentiert. Gleichzeitig berichtet die Zeitung aber auch, dass eine Entscheidung inzwischen gefallen sei. Demnach will Hannover seinen Stürmer nicht abgeben.

Klar ist, unter Anfang war Ducksch mit 24 Toren in 54 Spielen gut. Zuletzt war die Quote des 27-Jährigen unter 96-Ex-Coach Kenan Kocak aber noch besser (51 Spiele/26 Tore), weswegen die Hannoveraner nun eine ähnliche Entwicklung unter Jan Zimmermann erwarten werden. Sportchef Marcus Mann widerlegte jedenfalls Gerüchte um eine Forderung von rund 2,5 Millionen Euro seitens der Niedersachen: "Wir fordern gar nichts. (…) Marvin Ducksch steht nicht zum Verkauf! Für uns ist das Thema damit erledigt."

Monaco-Talent als weitere Option

Intern habe die Sportliche Leitung ihre Entscheidung gemeinsam mit Klubboss Martin Kind getroffen und soll nicht der Startschuss zu einem Poker um die Ablösesumme werden. Auf dem Trainingsplatz schnappte sich Zimmermann bereits seinen Schützling, um mit ihm unter vier Augen zu sprechen. Bremen muss sich scheinbar andere Optionen auf dem Markt anschauen, beispielsweise soll Monaco-Talent Wilson Isidor ebenfalls interessant sein. Der 20-jährige Franzose fiel zuletzt mit 16 Toren in 29 Spielen der französischen 3. Liga auf.