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Hannover: Fragezeichen hinter Ducksch

© imago images / Joachim Sielski

Das Hochgefühl bei Hannover 96 durch den Aufstiegsplatz während der Länderspielpause bekommt womöglich einen kleinen Dämpfer. Vor der Fahrt zum Punktspiel am Sonntag bei Bundesliga-Absteiger SC Paderborn steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Stürmers Marvin Ducksch ein großes Fragezeichen.

„Schauen, ob es reicht“

Trainer Kenan Kocak war nach der erneuten Trainingspause des 26-Jährigen am Donnerstag wegen anhaltender Wadenprobleme alles andere als optimistisch: "Mal schauen, ob es reicht“, meinte der Coach in der Bild-Zeitung. Während seine Mannschaft eine komplette Übungseinheit absolvierte, lief Ducksch nur einsam um den Platz und ging auch vorzeitig in die Kabine.

Seine Verletzung ist womöglich schwerer als zunächst vermutet. Als der frühere Düsseldorfer zu Wochenbeginn wegen seiner Beschwerden schon einmal mit dem Training ausgesetzt hatte, war noch lediglich von einer "Vorsichtsmaßnahme“ die Rede.

Ducksch gehört in den ersten Saisonspielen zu den Eckpfeilern in Kocaks Team. In allen drei bisherigen Punktspielen stand der gebürtige Dortmunder in der Anfangsformation der Niedersachsen und erzielte auch schon einen Treffer.

Kocak probte im Training denn auch schon den Ernstfall. Statt des pausierenden Angreifers bildete im Abschlussspiel Valmir Sulejmani statt Ducksch mit Hendrik Weydandt den Angriff. Demnach kann sich der 24 Jahre alte Rückkehrer vermutlich die größten Hoffnungen machen, im Falle von Duckschs Ausfall in die 96-Startelf zu rücken.