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Hannover mit Hinrunde "zufrieden" – Trainer Leitl sieht Gelb-Rot

IMAGO / Eibner

Zum Ende des Zweitliga-Jahres holte sich Hannover 96 mit dem 1:1 noch einen Punkt bei Holstein Kiel. Dabei antworteten die Niedersachsen schnell auf den Rückstand. Trainer Stefan Leitl sah dabei in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte.

"Das darf mir dann nicht passieren"

Sechs gelbe Karten fingen sich die Niedersachsen am Freitagabend in Kiel ein. Zwei davon gingen an Trainer Stefan Leitl. Der hatte sich in der Nachspielzeit über eine Schiedsrichter-Entscheidung beschwert, sah dafür von Arne Aarnink erst Gelb. Doch Leitl beruhigte sich nicht, richtete noch weitere Worte und Gesten an den Unparteiischen und bekam prompt die zweite Verwarnung: Gelb-Rot. "Das darf mir dann nicht passieren", so der Übeltäter.

Der mit dem Auftritt seiner Mannschaft aber zufrieden war. "Es war insgesamt ein gutes und intensives Fußballspiel. Wir hätten gern drei Punkte mitgenommen, hätten in der Nachspielzeit fast den Lucky Punch setzen können. Trotzdem war es insgesamt ein gerechtes Unentschieden." Nach der Kieler Führung durch Fin Bartels (9.) glichen die Roten nur sieben Minuten später durch Cedric Teuchert aus.  "Die Kieler sind richtig gut in die Partie gekommen. Folgerichtig fällt auch das 1:0. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie dann zurückkommt. Das zeugt davon, dass Rückschläge uns nicht aus der Bahn werfen", lobte der Coach.

"Unangenehm gegen uns zu spielen"

"Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch. Mit unserem Hinrundenergebnis können wir ebenso zufrieden sein. Es ist immer sehr unangenehm, gegen uns zu spielen. Darauf werden wir in der Rückrunde aufbauen. Wir können jetzt mit einem guten Gefühl die Urlaubszeit genießen", sagte der Torschütze. 28 Punkte holten die 96er, sind damit im Soll. Vor den weiteren Partien des Spieltags beträgt der Rückstand auf Rang drei lediglich zwei Zähler.

Die Ausbeute fühle sich "insgesamt gut an", meinte Havard Nielsen, der zum Jahresabschluss "ein Willensspiel" gesehen und erlebt hatte. "Es ging viel um Leidenschaft, die Spieler wollten alles aus sich rausholen, bevor es jetzt in die Pause geht." Die endet am 28. Januar mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.