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Hansa stoppt Dauerkarten-Verkauf: "Alle Rekorde gebrochen"

© IMAGO / Fotostand

Der F.C. Hansa Rostock muss den Verkauf seiner Dauerkarten stoppen! Nach wenigen Wochen sind bereits 10.000 Tickets an die Fans gegangen, sodass die 'Kogge' nun zunächst weitere Planungen hinsichtlich der pandemischen Lage angehen muss. Das Ziel soll sein, zumindest diese 10.000 Zuschauer ins Stadion zu bekommen.

"Erwartungen übertroffen"

Normalerweise umfasst das Ostseestadion rund 29.000 Plätze und Zweifel, dass ein Stadionsitz leer bleiben könnte, bestehen derzeit kaum. Zwei Wochen nach Verkaufsstart hatten die Hanseaten bereits 9.000 Dauerkarten verkauft, inzwischen ist die Zahl auf 10.000 Tickets angewachsen. "Damit habt ihr nicht nur alle Rekorde gebrochen, sondern auch unsere Erwartungen übertroffen", meldete sich der Verein nun in einer Stellungnahme zu Wort.

Denn Rostock muss den Dauerkarten-Verkauf erst einmal stoppen. "Auch wenn die Inzidenzzahlen aktuell zurückgehen und der Impf-Fortschritt durchaus beachtlich ist, ist leider noch nicht absehbar, wie viele Fans in der kommenden Spielzeit ins Stadion dürfen", verweist der Klub darauf, dass die Corona-Pandemie den deutschen Fußball immer noch fest im Griff hält.

Konzepte müssen angepasst werden

Ob und wann wieviele Zuschauer ins Stadion zurückkehren dürfen, ist derzeit ungewiss. Das letzte Heimspiel der Drittliga-Saison trug Rostock vor 7.500 Fans aus, doch die Hygienekonzepte und -maßnahmen müssen angepasst werden. Dazu will Rostock frühzeitig an die "jeweiligen politischen Institutionen und Entscheidungsträger" heran.

Das Ziel ist, dass alle Dauerkarten-Inhaber den Zutritt zum Stadion in dieser Saison erhalten. Mit der 10.000-Zuschauer-Marke orientiert sich Hansa dabei an das DFB-Pokalspiel der SG Dynamo Dresden, in der eine vergleichbare Zahl im September 2020 zugelassen wurde. Das betonte auch Klubboss Robert Marien erst kürzlich.