Hansa vorerst zurück an der Spitze: Perea setzt den Traumstart fort

Der F.C. Hansa Rostock hat sich von der Niederlage gegen Hannover 96 (1:2) erholt. Durch einen Treffer beim Elfmeter-Nachschuss konnte die Kogge das Duell mit dem VfL Osnabrück auf ihre Seite ziehen. Ein Sonderlob erhielt Juan-José Perea, der sein drittes Tor im dritten Spiel erzielte.

"Da freut man sich logischerweise"

Das Ostseestadion jubelt, denn Hansa Rostock ist vorerst zurück an der Tabellenspitze. Mit dem dritten Sieg im vierten Spiel ist die Kogge derzeit wieder in der Spitzenposition. Im Heimspiel gegen dem VfL Osnabrück musste sich die Mannschaft von Alois Schwartz diesen Erfolg hart erarbeiten. "Es ist selten so, wie die anderen zwei Begegnungen heute", blickte der Cheftrainer mit einem Auge auf zwei deutliche 5:0-Ergebnisse in den Parallelspielen. "Meistens geht es so aus, wie es hier heute ausgeht. Letzte Woche habe ich mich hier geärgert, heute Tobias Schweinsteiger."

Was der Hansa-Coach meinte? Entscheidend für den 2:1-Sieg der Rostocker war ein Elfmeterpfiff in der 67. Spielminute. Ein Handspiel von VfL-Innenverteidiger Maxwell Gyamfi wurde geahndet, hielt auch der Kontrolle des Videoassistenten stand. "Man bekommt etwas zugesprochen, da freut man sich logischerweise", ordnete Schwartz seine Eindrücke vom Strafstoß ein. Bewegte Bilder habe er vor der Presserunde nach Spielschluss noch nicht gesehen - doch der 56-Jährige konnte etwaigen Unmut verstehen. "Der Gegner hätte sich auch gefreut, wenn er etwas zugesprochen bekäme. Stefan Leitl (Cheftrainer von Hannover 96; Anm. d. Red.) wird sich letztes Mal auch hier gefreut haben."

Lob und Geduld bei Perea

Letztendlich verwandelte Kai Pröger den Nachschuss, der die erneute Führung für die Kogge brachte. Zuvor war Juan-José Perea für die Hanseaten erfolgreich gewesen - mit seinem dritten Treffer im dritten Spiel. Aus dem Bauch heraus habe Schwartz entschieden, dass der Kolumbianer in der Startelf stehen sollte. "Wir wollten mal gucken, wie lange es geht. Es ging relativ lange", freute sich der Cheftrainer, der Perea noch nicht bei 100 Prozent im Fitnesszustand sah. "Wir müssen ihm schon noch ein bisschen Zeit geben", fand Schwartz daher, obwohl er gegen die bisherige Quote nichts einzuwenden hat: "Wenn er so weitermacht, dann freuen wir uns auch darüber."

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